!!! Plan der Klimaschutzwoche

Wann? Vom 17.02.2020 bis 21.02.2020

Wer? Die Klimaschutz-AG + Frau Schwegel + Herr Schmiedel

Planung der einzelnen Tage:

Montag: Die AG geht durch die Klassen und gibt nochmal Bescheid +   14:15 Uhr Foodture Fortbildung für die Lehrer*innen (nur für die angemeldeten Schüler*innen!!)

Dienstag: Dingetausch in den Pausen und am Anfang der 7. Stunde in der Aula. Getauscht werden Dinge wie Bücher, Deko, Schmuck… etc.

Mittwoch: Filme zum Thema (die Lehrer geben Bescheid wann)  Filme: Tomorrow + Eine unbequeme Wahrheit + Plastic Planet

Donnerstag: In der 1. + 2.Hofpause nur für Mädchen in der A 116 „Rote Pausen“ Müllvermeidung bei der Monatshygiene  + 7. Stunde Müllsammelaktion auf dem Schulhof mit anschließendem Kuchenessen

Freitag:     Öko-Frühstück in der 0.Stunde und in den Pausen „Resteessen“. Brötchen sind vorhanden sonst bringt jeder selber etwas mit (regional, biologisch)

 

Wir hoffen das ihr alle zahlreich erscheinen werdet

Sandy Kochalski, 9a

Sarah Jüpner, 9a

WITAM – Willkommen, polnische Gäste in Eberswalde

Im Oktober, gleich nach den Ferien, waren zehn polnische Schüler zu Gast in Eberswalde und haben gemeinsam mit zehn Kindern unserer Schule in Teamarbeit Aufgaben rund um den Wald gelöst. Täglich trafen sich die Schüler zu gemeinsamen Aktivitäten im Waldsolarheim, wir z.B. „Navigieren mit GPS, „den Wald mit allen Sinnen begreifen“ oder „die Jagd, Für und Wider“. Dabei wurden Aufgaben gelöst, die nur als Team richtig bearbeitet werden konnten, aber selbstverständlich kamen auch Spiele nicht zu kurz. Außerdem lernten die polnischen Schüler unsere Schule kennen, nahmen am Unterricht teil oder waren auch mit den deutschen Kindern gemeinsam die Stadt erkunden bzw. besuchten den Tierpark Eberswalde.

Der Besuch fand im Rahmen der Fortführung einer Partnerschaft mit einer Schule in Szczecin statt, die bereits im Juni von den deutschen Schülern besucht wurde. Ziel ist es, dass sich beide Seiten vorurteilsfrei im Rahmen einer Schulpartnerschaft begegnen, sich kennen lernen und miteinander gemeinsame Zeit verleben, wie z.B. bei Sportfesten oder an Projekttagen.

Derzeit schreiben sich die Schüler wieder gegenseitig Weihnachtskarten.

Alle Jahre wieder …

… kommt nicht nur das „Christuskind“, sondern es findet auch der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. So auch in diesem Jahr. Am 10.12.19 waren 6 Kinder aus unseren drei sechsten Klassen zum Wettstreit erschienen. Sie hatten Bücher zu den verschiedensten Themen dabei: ein Klassiker von Mark Twain war genauso vertreten wie Geschichten voll Magie und Mystik. Es gab sogar eine weihnachtliche Geschichte, was natürlich perfekt in den aktuellen Zeitrahmen passte.

Natürlich waren die Vorleser nicht allein, sondern hatten ein sehr interessierts Publikum. Kinder aus den 4. bis 6. Klassen hörten gespannt zu. Leider konnte nicht jede Klasse Zuhörer schicken, aus zwei Klassen fehlten sie.

Den wohl schwierigsten Teil hatte wohl die Jury zu erledigen, wenn man mal vom Lampenfieber der Teilnehmer absieht, das sicher schwer zu bekämpfen war. Als Preisrichter konnten Frau Saß, Frau Walter, Frau Popp und drei Mädchen aus der 10. Klasse, Jamie-Lee D. Vanessa Z. und Jessica D., gewonnen werden. Ihre Aufgabe war es, den/die beste/n Leser/in zu küren. Dafür wurde nicht nur aus dem eigenen Buch vorgelesen, es musste auch ein Fremdtext bewältigt werden. Dieses Mal stammte er dem Buch “Papanini – Pinguin per Post“ von Ute Krause. Allen Lesern gelang es gut, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

Am Ende hatte Anna aus der Klasse 6c die Jury am meisten überzeugt und ging als Siegerin hervor. Sie bekam die Schulsiegerurkunde. Natürlich erhielten auch die anderen Fünf eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme und alle einen Buchpreis, den Frau Puppe-Mahler zum wiederholten Male gestiftet hatte.

An dieser Stelle ist es Zeit Danke zu sagen: den Teilnehmern, die so tolle Bücher vorgestellt haben; der Jury, die ihre Aufgabe verantwortungsvoll erfüllt hat; den Zuhörern, die den Vorlesern so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben; Frau Puppe-Mahler, die den Vorlesern eine Freude mit ihren Büchern gemacht hat, und vielleicht auch Frau Schulz, die den Vorlesewettbewerb organisiert und durchgeführt hat.

Wir gratulieren Anna zu ihrem Sieg und drücken heute schon die Daumen für die nächste Etappe – der Teilnahme am Kreisausscheid im Februar 2020.

S. Schulz
FK-Leiterin Deutsch Primarstufe

Eine Geschichte aus einer anderen Welt

Zu unserem Projekttag am 6.12.19 hatten wir einen besonderen Einstieg. Frau Schwegel kam mit Fatima aus der 8. Klasse zu uns, um uns aus einem Buch vorzulesen, in dem ein Junge aus einem anderen Land über sein Leben in Deutschland erzählt und wie er mit seinen Eltern und seiner Schwester dorthin gelangt ist. Das Besondere dabei war, dass die Geschichte in persischer Sprache vorgelesen wurde. Zum Glück hat uns Frau Schwegel immer in Deutsch erzählt, was wir gerade gehört hatten. Unser Auftrag beim Hören war aufzuschreiben oder zu malen, was den Kindern hilft, wenn es ihnen nicht gut geht. Meist waren die Erinnerungen an ihre große Reise und die Gründe dafür die Ursache. Zum Glück gab es viele schöne Momente mit der Familie und gute Freunde in ihrer neuen Heimat, die ihnen geholfen haben und immer noch helfen.

Am Ende der Stunde tauschten wir unsere Eindrücke aus. Unter anderem konnten wir uns vorstellen, wie es ist, wenn jemand in einer fremden Sprache zu uns spricht. Niemand von uns kann persisch. Wir verstanden dadurch, wie wichtig es ist, unsere ausländischen Mitschüler, die vielleicht Ähnliches erlebt haben, in unsere Spiele und Gespräche einzubeziehen und ihnen zu helfen, unsere Sprache schnell zu lernen. Auch ein friedliches Miteinander ist wichtig, damit sich nicht nur sie, sondern wir alle uns wohl fühlen.

Klasse 4M

„Grün, grün, grün waren alle unsere Kleider“

Klimaschutzwoche an der Grundschule

 

Seit geraumer Zeit bewegen die Themen Klima- und Umweltschutz immer mehr Menschen. Nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung machen sich viele Kinder und Jugendliche Gedanken darüber, wie sie in ihrem Alltag einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des globalen Klimas leisten können. Um weiter für diese Themen zu sensibilisieren, Denkanstöße zu geben und Interesse zu wecken, fand in der vergangenen Woche vom 25. bis 29.11.19 eine kleine Klimaschutzwoche an unserer Grundschule statt. An den freiwilligen Angeboten, die alle außerhalb des regulären Unterrichts stattfanden, nahmen rund 80 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 teil.

Als Auftakt wurde am Montag in der Schulbibliothek während der Pausen eine Bücher- und Kleidertauschparty veranstaltet. Die auch sonst gut besuchte Bibliothek zog an diesem Tag noch mehr Gäste als gewöhnlich an und so verließen die Kinder den Raum am Ende nicht nur dem einen oder anderen „neuen“ Buch oder Kleidungsstück – sondern auch mit der Erkenntnis, dass Produkte nicht immer neu gekauft werden müssen und auch Gebrauchtes seinen Zweck erfüllt und Freude bereitet. Am Dienstag wurde es dann grün. Alle, denen Klima- und Umweltschutz eine Herzensangelegenheit ist, trugen an diesem Tag als symbolischen Akt ein grünes Kleidungsstück. Helferinnen und Helfer unterschiedlicher Klassen verteilten in der Pause zusätzlich grüne Schleifen, die sich innerhalb kürzester Zeit an der Kleidung vieler Schülerinnen und Schüler wiederfanden. Am Mittwochmorgen und -nachmittag wurde es dann erneut voll in der Schulbibliothek. Mehr als 60 Kinder fanden sich hier ein, um sich Kurzfilme über Klimawandel und Umweltprobleme anzusehen. Viele verließen den Raum nachdenklich und gleichzeitig motiviert. Diese Motivation zeigte sich auch noch an der hohen Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag. An diesem Tag wurde emsig gemalt, geschnippelt, geklebt und geschrieben und so entstanden viele schöne Plakate und Schilder, mit dem Ziel auch die nicht anwesenden Mitschüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und mit ins Boot zu holen. Am Freitag wurde dann alles im Schulhaus aufgehängt und angebracht. Selbst auf der Schultoilette wird man nun daran erinnert, Wasser und Papier zu sparen. Und damit uns auch noch der Letzte bemerkte, wurde zu guter Letzt der Schulhof verschönert. Mit Straßenmalkreide entstanden Kunstwerke, die auf die Notwendigkeit des Klima- und Umweltschutzes aufmerksam machten und zu nachdenken anregten.

Auch wenn die Klimaschutzwoche viel zu schnell vorbeiging – was bleibt, ist die Motivation vieler Schülerinnen und Schüler ihre Welt verantwortlich mitzugestalten. Dabei werden wir sie gerne weiterhin unterstützen.

„Endspurt“ für die 9a

Die Klasse 9a hat sich 1 Woche lang mit den Anforderungen in der Berufsorientierung befasst. Die erste Aufgabe bestand darin, seine eigene Traumwolke zu gestalten, in der du deine realistische oder unrealistische Zukunft malen konntest. Mit verschiedenen Konzentrationsspielen wurde innerhalb von zwei Tagen unser Wissen für das spätere Berufsleben getestet. Von Vorstellungsgesprächen über Berufe bis hin zu Finanzen haben wir alles besprochen. Mit einer VR Brille konnten wir virtuell in unseren Wunschberuf reinschauen und den Beruf besser kennen lernen. Am dritten Tag stand der Talenteparcour für uns alle in der Aula bereit. Dort konnten wie kleine Einblicke in die verschiedensten Berufe erhalten. Auch hier war von Figuren aus Draht bis hin zum Tisch eindecken und Holzwürfel bauen alles dabei. Manches war gar nicht mal so einfach, wie zum Beispiel mit bloßen Holzstücken eine Leonardobrücke bauen oder Kabel zerschneiden ohne die Kupferdrähte zu zerstören. Am vierten Tag, den 14.11.2019, war Betriebsbesichtigung bei der GLG, im Eberswalder Zoo oder im Metallbau Glawion. Dort konnte man sich Berufe näher anschauen und vieles über das Unternehmen erfahren. Am Freitag, dem letzten Tag in der Projektwoche, wurden letzte Fragen zum Vorstellungsgespräch geklärt und Mimik und Gestik geübt. Nun war es soweit. In jeder Gruppe wurden drei Personen ausgewählt, um ein Vorstellungsgespräch mit einer netten Dame vor der Gruppe zu führen. Um die jeweiligen Personen zu bewerten, wurden Mitschriften geführt. Die Woche war wissensreich und schön gestaltet. Die verschiedenen Aufgaben haben dafür gesorgt, dass es nie langweilig wurde und nun hatte jeder Schüler einen kleinen Einblick in das spätere Berufsleben.

Wir danken den Mitarbeitern von “ Schule plus“

und den Lehrkräften, die geholfen haben, dass es eine tolle Woche geworden ist.

Sarah Jüpner und Sandy  Kochalski

Kl. 9a

Das Projekt wurde im Rahmen von INISEK mit Mitteln des Landes, Der Agentur für Arbeit und EU- Mitteln finanziert.

Wenn “ Kein Netz!“ plötzlich doch ein Netz ist….

…dann haben Schüler ein “ analoges Facebook“ gefunden oder eben ein Netz voller Erinnerungen an früher. Früher heisst in unserem Fall aus der Zeit der DDR.

Marlon und Vanessa nutzten die gefundenen Dinge , um in die Geschichte einzutauchen und gleichzeitig ein Referat zu schreiben mit dem Titel:

“ Als das Brötchen noch 5 Pfennige kostete oder Fluch und Segen DDR“

So fing unser Programm zur Präsentation unserer Projektergebnisse der 10. Klassen  an.

Die Schüler unterhielten ihr zahlreiches Publikum mit Szenen einer Mathestunde und dem brandneuen Rechenschieber, der Gabi auch endlich zum Matheass werden lassen sollte oder mit einer Gruppenratssitzung, in der für bessere Ergebnisse der Altstoffsammlung plädiert wurde.

Auch „SERO“ war ein Thema und in Zeiten des Klimawandels durchaus etwas, das man von der DDR lernen konnte.

Musikalisch erinnerten die Schüler an die Pudhys mit einem Seitenhieb an ihre Lehrer “ Alt wie ein Baum“ und dem Sonderzug nach Pankow an die DDR.

Auch Erna und Hilde erzählten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz und fragten sich, ob früher alles besser war. Wie ??? Sie kennen Erna und Hilde nicht!! Dann gehören sie zu denen , die einen wunderbaren Abend der 10. Klassen verpasst haben.

Zum Abschluss zeigten uns die Schüler die Geschichte der Mauer ohne Worte aber nicht weniger eindrucksvoll.

Ein wenig Gänsehaut brachte dann das Finale mit “ Wind of Change“ und einem Lichtermeer und den Worten…“ Take me to the magic of the moment..

Und das haben unsere Schüler geschafft, einen magischen Moment geschaffen, der allen sicher lange in Erinnerung bleibt.

Danke dafür an euch, liebe Zehntklässler!!!

Mit allen Sinnen die Welt entdecken – und wenn einer fehlt?

Am letzten Tag vor den Herbstferien erlebten wir, die Klasse 4M, einen besonderen Tag. Auf Initiative von Toms  Mutti machten wir uns auf den Weg ins Werner-Forßmann-Krankenhaus, um anlässlich der „Woche des Sehens“ zu erfahren, wie es ist, wenn man nichts sehen kann. In Vorbereitung für diesen Tag fertigten wir ein Wandbild an, auf das jeder von uns seine Hand mit Fühlmaterialien beklebt aufgebracht hatte. Dieses wurde später den Mitarbeitern der Augenklinik überreicht, die es nun in ihrem Aufenthaltsraum für Patienten aufgehängt haben. Aber von vorn: Nach unserer Ankunft und einer herzlichen Begrüßung wurden wir in den Besprechungsraum der Augenklinik gebracht. Dort erwartete uns Frau Petra Oertel, die uns vom schnellsten blinden Marathonläufer, Henry Wanyoike aus Kenia, erzählte. (Er war im letzten Jahr Gast an unserer Schule.) Es war interessant zu hören, wie er trotz seiner Blindheit über Nacht nicht aufgab und seine Ziele hartnäckig verfolgte. Dies wurde uns auch als Lebensmotto nahe gebracht: Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst.

Nach dem Vortrag lernten wir, wie man sich richtig erblindeten Menschen gegenüber verhält. Man muss immer daran denken, dass ihnen der Sinn des Sehens fehlt, was für uns selbstverständlich ist. Damit wir das auch richtig begreifen konnten, bekamen wir alle Augenbinden, um erst einmal das Frühstücken ohne Sehvermögen auszuprobieren. Anschließend durften wir blindengerechte Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, Memory, Domino, Fangeball und anderes ausprobieren. Das war gar nicht so einfach, wenn man nur hören und fühlen kann! Außerdem versuchten wir, mit einem Blindenstock umzugehen und uns führen zu lassen. Auch da muss man sich sehr konzentrieren und Vertrauen zu seinem Partner haben.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war die Mittagszeit heran. Aber auch diesbezüglich war für uns vorgesorgt. Nach einer Stippvisite in der Großküche des Krankenhauses inklusive der Begehung des Kühlraumes (Mann, war das kalt da drin!) bekamen wir ein Mittagessen ganz nach unserem Geschmack: Nuggets und Pommes. Das ließen wir uns munden, um anschließend einen weiteren Höhepunkt zu erleben – den Aufstieg zum Hubschrauberlandeplatz. Von dort konnten wir sogar unsere Schule sehen! Nach einem Klassenfoto und vorsichtigen Blicken nach unten ging es zu unserer letzten Aktion: Wir sollten erfahren, wie Blinde lesen und schreiben. Wir wissen alle, dass es eine Blindenschrift gibt, aber nun waren wir selbst in der Rolle, diese Schrift zu spüren/lesen und selbst zu benutzen. Dazu bekamen wir das Braille-Alphabet (so heißt die Schrift), eine Schreibtafel, Papier und einen „Stift“, der aussah, wie eine riesige Nadel. Das Papier spannten wir in die Tafel und wollten sogleich loslegen. Aber halt! Wir hatten nicht bedacht, dass wir Vertiefungen in das Blatt drücken würden, die Schrift aber erhaben ist. Also hieß es, die Worte von links nach rechts, von hinten beginnend und spiegelverkehrt zu „schreiben“, damit sie dann, wenn das Blatt umgedreht wird, richtig zu lesen sind! Was für eine Leistung, die die Blinden erbringen müssen. Sie müssen nicht nur ihre Schriftzeichen kennen, sondern auch noch wissen, wir sie gespiegelt aussehen. Und in der Rechtschreibung müssen sie auch ziemlich bewandert sein, wenn sie die Wörter von hinten nach vorn schreiben. Welch Sehender kann das schon? (Zum Glück gibt es auch für Blinde Schreibmaschinen, auf denen man vorwärts schreiben kann.)

Ganz zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Augenklinik selbst, wo wir einen vorsichtigen Blick in den OP wagen durften, verschiedene Ärzte und Schwestern trafen und unser vorbereitetes Ständchen zum Besten geben konnten (Darauf hatten wir schon den ganzen Tag gewartet.) Auch unser am Anfang erwähntes Mitbringsel überreichten wir voller Stolz und alle freuten sich darüber.

Nach einem Blick auf die Uhr – oje, die Zeit war schon überum – machten wir uns schleunigst auf den Weg zurück zur Schule. Hoffentlich nahm uns keiner die verspätete Rückkehr übel. Wir verbrachten einen tollen Tag und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Eltern und Großeltern, die uns begleitet haben, und vor allem bei Frau Dahms-Dowidat, die uns diesen tollen Tag beschert hat.

Im Namen der Klasse 4M

S. Schulz

Checkpoint Charlie, ein Platz voller Geschichte

Am 1.10. 2019 fuhren die 10.Klassen nach Berlin, um sich einige der Orte anzusehen, die mit der deutschen Teilung eng verbunden sind.

Begonnen haben wir unsere Exkursion am Checkpoint Charlie, eben dem Ort, der 1989 für viele DDR Bürger der erste Weg inden „Westen“ war.

Im dortigen Mauermuseum staunten die Schüler nicht schlecht, mit wieviel Mut und Einfallsreichtum Fluchten aus der damaligen DDR durchgeführt wurden. Wir sahen umgebaute Autos, Fluggeräte, Tauchausrüstungen und hörten von Menschen, die am Tunnelbau zwischen Ost und Westberlin beteiligt waren.

Einer von ihnen war Herr Thurow, der uns sehr anschaulich von vielen Fluchtversuchen berichtete.

Danach ging es in die Friedrichstraße zum „Tränenpalast“. Warum der Ort diesen Namen trägt, erkundeten die Schüler selbständig.

Mit vielen Eindrücken ging es nachhause.Am nächsten Tag tauschten wir unsere Erlebnisse aus und setzten unsere Ausstellungsvorbereitungen fort.

Nicht vergessen, am  7.11. 2019 zeigen wir unsere Ergebnisse.

Auch diese Exkursion wurde im Rahmen eines INISEK Projektes mit EU Fördergeldern unterstützt.

 

Vorsicht…“Der Führerschein mit 16″ kommt!!!

……na ja, zumindest, wenn es nach unseren Schülern geht.

Sie waren nämlich im Brandenburger Landtag und haben geübt, wie man Gesetze auf den Weg bringt. In einem Planspiel, das von Studenten der Politikwissenschaften angeleitet wurde, mussten sie sich im Dschungel von Fraktionen, Ausschüssen, Lesungen und Diskussionen zurecht finden.

Gar nicht so einfach, seine Meinung bis in die letzte Sitzung durch zu bringen!! Da ging es von Zugeständnissen wie einer besonderen Überprüfung der Jugendlichen, über die Kennzeichnung der Fahrzeuge bis hin zum speziellen Fahrzeug, das nur eine bestimmte PS Zahl haben soll und nicht den Neid der anderen Jugendlichen hervorrufen sollte.

Ja, Politik ist kein einfaches Geschäft, das haben unsere Schüler erfahren. Sie einigten sich letztenendes  auf die Einführung des Führerscheins mit 16!!

Aber keine Panik….die Schüler waren auch enttäuscht, dass es manchmal bis zu 2 Jahre dauern kann, ehe so ein Gesetz verabschiedet werden kann.

Na dann, weiterhin unfallfreie Fahrt!