Archiv des Autors: admin

Gelesen wird immer!

Durch die Pandemie haben wir dieses Jahr lange überlegt, ob wir unseren alljährlichen Vorlesewettbewerb durchführen sollen oder nicht. Bestärkt durch die Ausrichter des Wettbewerbs (Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels), dass die übergeordneten Wettbewerbe stattfinden würden, beschlossen wir, in diesem Jahr den Vorlesewettbewerb als „Corona-Version“ am 8.12.20 für unsere 6. Klassen an unserer Schule laufen zu lassen. Also ermittelten die 3 Klassen jeweils einen Sieger und nicht zwei wie sonst. Das waren Paul aus der 6B, Lara aus der 6c und Mary-Lou aus der 6M. Leider fielen auch die Zuhörer weg, so dass die 3 Besten der Schule nur die 3köpfige Jury als Publikum hatten. Nichtsdestotrotz waren die Kinder sehr aufgeregt. Sie hatten Geschichten von Harry Potter, über einen problembeladenen Jugendlichen und von einem mysteriösen Mordfall an einer Highschool mitgebracht. Mit Bravour präsentierten sie mit Abstand ihre Bücher und verzauberten die Jury, in der Frau Schulz, Frau Still und Frau Pieper saßen. Letztere ist noch kurzfristig eingesprungen, da ein Jurymitglied ausgefallen war. Vielen Dank an sie dafür!

Im zweiten Teil musste aus einem unbekannten Buch gelesen werden. Auch hier fanden wir eine Lösung, dass nicht das Buch durch mehrere Hände gehen musste. Die Lesestellen wurden aufbereitet und als Leseblätter zur Verfügung gestellt. Muss man Weihnachten feiern? – Das war die Frage, mit der sich Katze Ilsebill darin auseinandersetzte.

Nach ca. einer Stunde stand fest, wer den besten Lesevortrag abgeliefert hatte. Die Entscheidung fiel nicht leicht, da alle drei ihr Bestes gegeben hatten und in der Auswertung knapp beieinander lagen. Der erste Preis, die Schul-Siegerurkunde und die Weiterdelegierung zum Regionalausscheid, ging schließlich an Mary-Lou. Aber niemand brauchte mir leeren Händen nach Hause gehen. Jeder bekam eine Teilnahmeurkunde und durfte sich aus einer Auswahl an Büchern eines aussuchen und mit nach Hause nehmen. Das war nur durch die Unterstützung der Buchhandlung Mahler möglich, die uns schon seit einigen Jahren Bücher für diesen Anlass sponsert. Unser Dank gilt Frau Puppe-Mahler und ihren Mitarbeitern an dieser Stelle ganz besonders.

Frau S. Schulz

Lernpatenschaften


Schüler*innen helfen Schüler*innen

Seit dem aktuellen Schuljahr 2020/2021 gibt es an der J.W.v.-Goethe-Schule Lernpatenschafts-Teams. Aktuell (im Oktober 2020) werden insgesamt 14 Lerner*innen von 11 Pat*innen begleitet.
Die Pat*innen sind Schüler*innen der 10. Klassen, die sich aufgrund ihrer guten Leistungen zutrauen, ihr Wissen an andere Schüler*innen weiterzugeben. Die Lerner*innen sind zum größten Teil ebenfalls Schüler*innen der 10. Klassen, die ihre Leistungen in den Hauptfächern verbessern möchten. Allerdings gibt es auch je eine Lernerin aus der 8. und 9. Klassenstufe sowie drei Schülerinnen einer 6. Klasse, die das Angebot nutzen.

Schon jetzt bemerkten einige der Lerner*innen ihre Fortschritte deutlich, beispielsweise im Englisch-Unterricht, dem sie nun besser folgen können und an dem sie sich aktiver beteiligen können. Die Pat*innen können ihr Fachwissen festigen, sich sozial engagieren und bekommen dieses Engagement –sofern der Antrag genehmigt wird- mit Unterstützung der Schulstiftung der Sparkasse sowie des Fördervereins mit einem Bildungsgutschein honoriert.

Neu:) Schülercoach

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Interessierte,
seit dem neuen Schuljahr bin ich Schülercoach an der Schule. Ich möchte mich bei Ihnen kurz vorstellen.

Mein Name ist Rebecca Schwegel. Ich bin beim Landkreis Barnim angestellt und arbeite im Rahmen der Bildungsinitiative Barnim an der J.- W.- v.-Goethe Schule.

Mein Aufgabenbereich an der Schule ist neu. Mein Auftrag ist es, Schüler*innen zu unterstützen. Da ich keine Lehrerin bin, tue ich das nicht durch Unterricht, sondern beispielsweise indem ich analysiere, welche zusätzlichen bildungsunterstützenden Leistungen und Angebote sinnvoll wären, welche Leistungen und Angebote gut funktionieren und welche künftig erforderlich sind. Solche bildungsunterstützenden Leistungen können individuell ganz unterschiedlich sein. Je nach Bedarf und Ziel arbeite ich mit einem vielfältigen Netzwerk innerhalb und außerhalb der Schule zusammen.

Privat mache ich gerne Yoga und bin allgemein interessiert an Menschen und der Natur. Seit zwei Jahren arbeite ich bereits hier an der J.W.v.-Goethe-Schule, zuvor im Bereich Deutsch als Zweitsprache. Im Bachelor habe ich Psychologie studiert und im Master Interkulturelles Konfliktmanagement.  Da ich das Privileg hatte, stets in meinen Zielen und Träumen von meinem Umfeld unterstützt zu werden, möchte ich selbst auch ein solch positives Umfeld hier an der J.W.v.-Goethe-Schule mitgestalten.

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit euch und Ihnen,
Rebecca Schwegel

E-Mail: goethe-schule.sc@schulen.kvbarnim.de
Telefonnummer: folgt

!!! Plan der Klimaschutzwoche

Wann? Vom 17.02.2020 bis 21.02.2020

Wer? Die Klimaschutz-AG + Frau Schwegel + Herr Schmiedel

Planung der einzelnen Tage:

Montag: Die AG geht durch die Klassen und gibt nochmal Bescheid +   14:15 Uhr Foodture Fortbildung für die Lehrer*innen (nur für die angemeldeten Schüler*innen!!)

Dienstag: Dingetausch in den Pausen und am Anfang der 7. Stunde in der Aula. Getauscht werden Dinge wie Bücher, Deko, Schmuck… etc.

Mittwoch: Filme zum Thema (die Lehrer geben Bescheid wann)  Filme: Tomorrow + Eine unbequeme Wahrheit + Plastic Planet

Donnerstag: In der 1. + 2.Hofpause nur für Mädchen in der A 116 „Rote Pausen“ Müllvermeidung bei der Monatshygiene  + 7. Stunde Müllsammelaktion auf dem Schulhof mit anschließendem Kuchenessen

Freitag:     Öko-Frühstück in der 0.Stunde und in den Pausen „Resteessen“. Brötchen sind vorhanden sonst bringt jeder selber etwas mit (regional, biologisch)

 

Wir hoffen das ihr alle zahlreich erscheinen werdet

Sandy Kochalski, 9a

Sarah Jüpner, 9a

Alle Jahre wieder …

… kommt nicht nur das „Christuskind“, sondern es findet auch der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. So auch in diesem Jahr. Am 10.12.19 waren 6 Kinder aus unseren drei sechsten Klassen zum Wettstreit erschienen. Sie hatten Bücher zu den verschiedensten Themen dabei: ein Klassiker von Mark Twain war genauso vertreten wie Geschichten voll Magie und Mystik. Es gab sogar eine weihnachtliche Geschichte, was natürlich perfekt in den aktuellen Zeitrahmen passte.

Natürlich waren die Vorleser nicht allein, sondern hatten ein sehr interessierts Publikum. Kinder aus den 4. bis 6. Klassen hörten gespannt zu. Leider konnte nicht jede Klasse Zuhörer schicken, aus zwei Klassen fehlten sie.

Den wohl schwierigsten Teil hatte wohl die Jury zu erledigen, wenn man mal vom Lampenfieber der Teilnehmer absieht, das sicher schwer zu bekämpfen war. Als Preisrichter konnten Frau Saß, Frau Walter, Frau Popp und drei Mädchen aus der 10. Klasse, Jamie-Lee D. Vanessa Z. und Jessica D., gewonnen werden. Ihre Aufgabe war es, den/die beste/n Leser/in zu küren. Dafür wurde nicht nur aus dem eigenen Buch vorgelesen, es musste auch ein Fremdtext bewältigt werden. Dieses Mal stammte er dem Buch “Papanini – Pinguin per Post“ von Ute Krause. Allen Lesern gelang es gut, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

Am Ende hatte Anna aus der Klasse 6c die Jury am meisten überzeugt und ging als Siegerin hervor. Sie bekam die Schulsiegerurkunde. Natürlich erhielten auch die anderen Fünf eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme und alle einen Buchpreis, den Frau Puppe-Mahler zum wiederholten Male gestiftet hatte.

An dieser Stelle ist es Zeit Danke zu sagen: den Teilnehmern, die so tolle Bücher vorgestellt haben; der Jury, die ihre Aufgabe verantwortungsvoll erfüllt hat; den Zuhörern, die den Vorlesern so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben; Frau Puppe-Mahler, die den Vorlesern eine Freude mit ihren Büchern gemacht hat, und vielleicht auch Frau Schulz, die den Vorlesewettbewerb organisiert und durchgeführt hat.

Wir gratulieren Anna zu ihrem Sieg und drücken heute schon die Daumen für die nächste Etappe – der Teilnahme am Kreisausscheid im Februar 2020.

S. Schulz
FK-Leiterin Deutsch Primarstufe

Eine Geschichte aus einer anderen Welt

Zu unserem Projekttag am 6.12.19 hatten wir einen besonderen Einstieg. Frau Schwegel kam mit Fatima aus der 8. Klasse zu uns, um uns aus einem Buch vorzulesen, in dem ein Junge aus einem anderen Land über sein Leben in Deutschland erzählt und wie er mit seinen Eltern und seiner Schwester dorthin gelangt ist. Das Besondere dabei war, dass die Geschichte in persischer Sprache vorgelesen wurde. Zum Glück hat uns Frau Schwegel immer in Deutsch erzählt, was wir gerade gehört hatten. Unser Auftrag beim Hören war aufzuschreiben oder zu malen, was den Kindern hilft, wenn es ihnen nicht gut geht. Meist waren die Erinnerungen an ihre große Reise und die Gründe dafür die Ursache. Zum Glück gab es viele schöne Momente mit der Familie und gute Freunde in ihrer neuen Heimat, die ihnen geholfen haben und immer noch helfen.

Am Ende der Stunde tauschten wir unsere Eindrücke aus. Unter anderem konnten wir uns vorstellen, wie es ist, wenn jemand in einer fremden Sprache zu uns spricht. Niemand von uns kann persisch. Wir verstanden dadurch, wie wichtig es ist, unsere ausländischen Mitschüler, die vielleicht Ähnliches erlebt haben, in unsere Spiele und Gespräche einzubeziehen und ihnen zu helfen, unsere Sprache schnell zu lernen. Auch ein friedliches Miteinander ist wichtig, damit sich nicht nur sie, sondern wir alle uns wohl fühlen.

Klasse 4M

„Grün, grün, grün waren alle unsere Kleider“

Klimaschutzwoche an der Grundschule

 

Seit geraumer Zeit bewegen die Themen Klima- und Umweltschutz immer mehr Menschen. Nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung machen sich viele Kinder und Jugendliche Gedanken darüber, wie sie in ihrem Alltag einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des globalen Klimas leisten können. Um weiter für diese Themen zu sensibilisieren, Denkanstöße zu geben und Interesse zu wecken, fand in der vergangenen Woche vom 25. bis 29.11.19 eine kleine Klimaschutzwoche an unserer Grundschule statt. An den freiwilligen Angeboten, die alle außerhalb des regulären Unterrichts stattfanden, nahmen rund 80 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 teil.

Als Auftakt wurde am Montag in der Schulbibliothek während der Pausen eine Bücher- und Kleidertauschparty veranstaltet. Die auch sonst gut besuchte Bibliothek zog an diesem Tag noch mehr Gäste als gewöhnlich an und so verließen die Kinder den Raum am Ende nicht nur dem einen oder anderen „neuen“ Buch oder Kleidungsstück – sondern auch mit der Erkenntnis, dass Produkte nicht immer neu gekauft werden müssen und auch Gebrauchtes seinen Zweck erfüllt und Freude bereitet. Am Dienstag wurde es dann grün. Alle, denen Klima- und Umweltschutz eine Herzensangelegenheit ist, trugen an diesem Tag als symbolischen Akt ein grünes Kleidungsstück. Helferinnen und Helfer unterschiedlicher Klassen verteilten in der Pause zusätzlich grüne Schleifen, die sich innerhalb kürzester Zeit an der Kleidung vieler Schülerinnen und Schüler wiederfanden. Am Mittwochmorgen und -nachmittag wurde es dann erneut voll in der Schulbibliothek. Mehr als 60 Kinder fanden sich hier ein, um sich Kurzfilme über Klimawandel und Umweltprobleme anzusehen. Viele verließen den Raum nachdenklich und gleichzeitig motiviert. Diese Motivation zeigte sich auch noch an der hohen Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag. An diesem Tag wurde emsig gemalt, geschnippelt, geklebt und geschrieben und so entstanden viele schöne Plakate und Schilder, mit dem Ziel auch die nicht anwesenden Mitschüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und mit ins Boot zu holen. Am Freitag wurde dann alles im Schulhaus aufgehängt und angebracht. Selbst auf der Schultoilette wird man nun daran erinnert, Wasser und Papier zu sparen. Und damit uns auch noch der Letzte bemerkte, wurde zu guter Letzt der Schulhof verschönert. Mit Straßenmalkreide entstanden Kunstwerke, die auf die Notwendigkeit des Klima- und Umweltschutzes aufmerksam machten und zu nachdenken anregten.

Auch wenn die Klimaschutzwoche viel zu schnell vorbeiging – was bleibt, ist die Motivation vieler Schülerinnen und Schüler ihre Welt verantwortlich mitzugestalten. Dabei werden wir sie gerne weiterhin unterstützen.

Mit allen Sinnen die Welt entdecken – und wenn einer fehlt?

Am letzten Tag vor den Herbstferien erlebten wir, die Klasse 4M, einen besonderen Tag. Auf Initiative von Toms  Mutti machten wir uns auf den Weg ins Werner-Forßmann-Krankenhaus, um anlässlich der „Woche des Sehens“ zu erfahren, wie es ist, wenn man nichts sehen kann. In Vorbereitung für diesen Tag fertigten wir ein Wandbild an, auf das jeder von uns seine Hand mit Fühlmaterialien beklebt aufgebracht hatte. Dieses wurde später den Mitarbeitern der Augenklinik überreicht, die es nun in ihrem Aufenthaltsraum für Patienten aufgehängt haben. Aber von vorn: Nach unserer Ankunft und einer herzlichen Begrüßung wurden wir in den Besprechungsraum der Augenklinik gebracht. Dort erwartete uns Frau Petra Oertel, die uns vom schnellsten blinden Marathonläufer, Henry Wanyoike aus Kenia, erzählte. (Er war im letzten Jahr Gast an unserer Schule.) Es war interessant zu hören, wie er trotz seiner Blindheit über Nacht nicht aufgab und seine Ziele hartnäckig verfolgte. Dies wurde uns auch als Lebensmotto nahe gebracht: Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst.

Nach dem Vortrag lernten wir, wie man sich richtig erblindeten Menschen gegenüber verhält. Man muss immer daran denken, dass ihnen der Sinn des Sehens fehlt, was für uns selbstverständlich ist. Damit wir das auch richtig begreifen konnten, bekamen wir alle Augenbinden, um erst einmal das Frühstücken ohne Sehvermögen auszuprobieren. Anschließend durften wir blindengerechte Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, Memory, Domino, Fangeball und anderes ausprobieren. Das war gar nicht so einfach, wenn man nur hören und fühlen kann! Außerdem versuchten wir, mit einem Blindenstock umzugehen und uns führen zu lassen. Auch da muss man sich sehr konzentrieren und Vertrauen zu seinem Partner haben.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war die Mittagszeit heran. Aber auch diesbezüglich war für uns vorgesorgt. Nach einer Stippvisite in der Großküche des Krankenhauses inklusive der Begehung des Kühlraumes (Mann, war das kalt da drin!) bekamen wir ein Mittagessen ganz nach unserem Geschmack: Nuggets und Pommes. Das ließen wir uns munden, um anschließend einen weiteren Höhepunkt zu erleben – den Aufstieg zum Hubschrauberlandeplatz. Von dort konnten wir sogar unsere Schule sehen! Nach einem Klassenfoto und vorsichtigen Blicken nach unten ging es zu unserer letzten Aktion: Wir sollten erfahren, wie Blinde lesen und schreiben. Wir wissen alle, dass es eine Blindenschrift gibt, aber nun waren wir selbst in der Rolle, diese Schrift zu spüren/lesen und selbst zu benutzen. Dazu bekamen wir das Braille-Alphabet (so heißt die Schrift), eine Schreibtafel, Papier und einen „Stift“, der aussah, wie eine riesige Nadel. Das Papier spannten wir in die Tafel und wollten sogleich loslegen. Aber halt! Wir hatten nicht bedacht, dass wir Vertiefungen in das Blatt drücken würden, die Schrift aber erhaben ist. Also hieß es, die Worte von links nach rechts, von hinten beginnend und spiegelverkehrt zu „schreiben“, damit sie dann, wenn das Blatt umgedreht wird, richtig zu lesen sind! Was für eine Leistung, die die Blinden erbringen müssen. Sie müssen nicht nur ihre Schriftzeichen kennen, sondern auch noch wissen, wir sie gespiegelt aussehen. Und in der Rechtschreibung müssen sie auch ziemlich bewandert sein, wenn sie die Wörter von hinten nach vorn schreiben. Welch Sehender kann das schon? (Zum Glück gibt es auch für Blinde Schreibmaschinen, auf denen man vorwärts schreiben kann.)

Ganz zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Augenklinik selbst, wo wir einen vorsichtigen Blick in den OP wagen durften, verschiedene Ärzte und Schwestern trafen und unser vorbereitetes Ständchen zum Besten geben konnten (Darauf hatten wir schon den ganzen Tag gewartet.) Auch unser am Anfang erwähntes Mitbringsel überreichten wir voller Stolz und alle freuten sich darüber.

Nach einem Blick auf die Uhr – oje, die Zeit war schon überum – machten wir uns schleunigst auf den Weg zurück zur Schule. Hoffentlich nahm uns keiner die verspätete Rückkehr übel. Wir verbrachten einen tollen Tag und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Eltern und Großeltern, die uns begleitet haben, und vor allem bei Frau Dahms-Dowidat, die uns diesen tollen Tag beschert hat.

Im Namen der Klasse 4M

S. Schulz

Lesen ist toll!

  1. Tag der Kinder- und Jugendliteratur – wir waren dabei!

Am 25.9.2019 gab es anlässlich des 31. Tages der Kinder- und Jugendliteratur an unserer Schule 2 Höhepunkte:

Am Vormittag besuchte uns die Autorin Frau Britta Nonnast aus Potsdam, um Kindern der 1. bis 3. Klassen in zwei Veranstaltungen eine Auswahl ihrer Kinderbücher vorzustellen. Dazu wurden im Vorfeld aus den verschiedenen Klassen leseinteressierte Kinder ausgewählt, die ihren Gast in der Schulbibliothek empfingen. Gespannt hörten sie der Autorin zu. Leider konnten sie das Ende der Geschichten nicht erfahren, aber Frau Nonnast hat ihre Bücher als Geschenk für die Schulbibliothek dagelassen, damit jeder, der möchte, seine Neugier auf den Ausgang der Abenteuer stillen kann. Möglicherweise bekommen wir ja noch mehr Bücher durch den Verlag der Autorin zugestellt. Darauf freuen wir uns natürlich. Am Ende der Veranstaltung überreichte Oliver aus der 3. Klasse Frau Nonnast mit lieben und dankenden Worten einen Blumenstrauß, über den sie sich sehr freute.

Der 2. Höhepunkt fand am Nachmittag statt. Vielleicht kann sich der eine oder andere Leser der Homepage oder des letzten Jahrbuchs an die Geschichte von Sajad, damals Klasse 6, mit dem Titel „Meine Reise ins Leben“ erinnern. Diese hat er im Rahmen des letzten Wettbewerbs um den Nachwuchsautorenpreis „Bernadette“ verfasst. Nun bekam Sajad eine Einladung zur Siegerehrung im Paul-Wunderlich-Haus. Dort gab es ein kleines musikalisches Rahmenprogramm und neben den Siegerpreisen für die beste Nachwuchsautorin und Autorin, die ihre Siegertexte auch präsentierten, diverse Sonderpreise. Völlig überrascht nahm Sajad einen davon für seine Geschichte, die die Jury sehr beeindruckt hatte, entgegen. Er darf sich über einen Büchergutschein, eine Urkunde vom Landkreis, einen Blumenstrauß und ein Buch mit den Gewinnertexten der letzten Jahre/Jahrzehnte freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Nun gibt es in 2 Jahren den nächsten Wettbewerb. Und vielleicht finden sich an unserer Schule ein paar mehr Kinder, die ihr Schreibtalent entdecken und ausleben möchten. Es kann sich lohnen!

Waldjugendspiele 2019

Am 17.06. nahmen die drei 5. Klassen unserer Schule an den 1. Waldjugendspielen im neuen Eberswalder Schulwald teil. 
Gegen 9 Uhr begrüßten Danica Clerc (SDW Brandenburg) und Mattes Krüger (Stadtförster Eberswalde) die 70 Grundschulkinder. 
Es wurden die Spielregeln erläutert und jede Klasse in 2 Gruppen eingeteilt, diese blieben dann für alle 8 Stationen bestehen. 
Jede Gruppe bekam ein Klemmbrett mit einem Stationsplan. Ziel war es, bei jeder Station als Gruppe möglichst viele Punkte zu sammeln. 
Die Stationen wurden im 20-Minutentakt gewechselt, ein geblasenes Signalhorn gab jeweils das Zeichen dafür. 
Es gab die Station „Schätzen“, hier galt es von drei unterschiedlichen Bäumen die Wuchshöhe, den Stammumfang und das Alter der Bäume zu schätzen. 
An einer Station sollte ein Holzstapel möglichst schnell und ordentlich im Team umgestapelt werden. 
Es gab auch den, bei Kindern beliebten, Tierweitsprung mit Frosch, Maus, Feldhase und Rehbock. 
Auch ein Quiz zum Waldwissen musste im „grünen Klassenzimmer“ möglichst richtig beantwortet werden. 
Gemeinsam mit Waldarbeitern handtierten alle an der Station „Sägen“.
Jeder Gruppenteilnehmer sollte ein Scheit Holz sägen, wobei die Gesamtmasse der Gruppe bei 5kg liegen sollte. 
Beim Zielwerfen mit Kiefernzapfen wurden ebenfalls Punkte vergeben. 
Zwischendurch gab es für die Teilnehmer Pausen mit Getränken, Bänke und Decken luden zum Verweilen ein.
Gegen 12.30 Uhr war die Siegerehrung und Verabschiedung der Gruppen. 
Die Kinder der Klasse 5c von Frau Donath gewannen die diesjährigen Waldjugendspiele knapp vor der Klasse 5M und 5b. Ihr Preis, ein Tag im Wald mit dem Förster.
Es war für alle ein rundum gelungener Vormittag.