Reise in die Welt der Bücher

Projekttag zum Bundesweiten Vorlesetag an der Goetheschule

Wie schon viele Jahre zuvor fand anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages an unserer Schule ein Projekttag rund ums Thema Lesen statt. Ein Höhepunkt waren die etwa einstündigen Vorleserunden in der Buchhandlung Mahler, in den Räumen der Sparkasse und in der Stadtbibliothek, die liebevoll von Frau Puppe-Mahler organisiert worden waren. Jede Klasse erlebte ein anderes Abenteuer, das in der Schule weiter erlesen werden kann, denn die Bücher, aus denen vorgelesen wurde, durften die Kinder behalten. Das ist nicht selbstverständlich. Wir wollen uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei Frau Puppe- Mahler für die Bereitstellung der Bücher, die Organisation der Vorleser und die Eintaktung aller Klassen unserer Schule in die Vorleseaktion bedanken. Damit hat auch sie zu einem besonderen Schulvormittag beigetragen. Die kleinen Aufmerksamkeiten der beteiligten Institutionen für jedes Kind taten ihr Übriges.
Unser nächster Höhepunkt zum Thema Lesen wird der Vorlesewettbewerb unserer 6. Klassen sein, zu dem Frau Puppe- Mahler regelmäßig Bücher als Preise zur Verfügung stellt, die bei den Teilnehmern immer sehr begehrt sind. Auch dafür herzlichen Dank.

Die Kinder und Lehrkräfte der Primarstufe der Goetheschule

Geschichte zum Anfassen

Jeder erinnert sich gern daran, als unsere Eltern und Großeltern Geschichten aus ihrem Leben  vorgelesen und erzählt haben. Was die schon alles erlebt haben und was die alles wissen, ist unglaublich.

Der Epochenunterricht zum Thema DDR war wie geschaffen dafür, die gute alte Tradition des „Geschichtenerzählens“ wieder aufleben zu lassen. Von den alten Zeiten konnten nicht nur unsere Eltern, sondern auch Lehrer und andere sogenannte „Zeitzeugen“ berichten. Der in Hannover geborene Herr Thomas Raufeisen war so ein Zeitzeuge, der als Sohn eines „Kundschafter des Friedens“- besser gesagt eines Spions- mit seinen Eltern und einem Bruder  in die DDR flüchten musste, weil sein Vater in seiner Spionagetätigkeit  entlarvt wurde.  Der 16jährige Thomas wollte natürlich zurück nach Hannover, zurück zu seinen Freunden, Bekannten, zurück in seine Schule. Der Regierung der DDR passte dieses Ansinnen nicht. Th. Raufeisen und seine Eltern  wurden rechtskräftig verurteilt und mussten für viele Jahre in den Stasiknast.

Die Gedenkstätte Hohenschönhausen- eben so einen Stasiknast – konnten wir übrigens besichtigen.

Eine weitere Exkursion führte uns schließlich in das DDR Museum nach Berlin und an einen Kontrollpunkt der ehemaligen  innerdeutschen Grenze, den Checkpoint Charlie.

Ein weiterer Höhepunkt war die besondere Schulstunde, die der Kurs darstellendes Spiel vorbereitet hatte. Hier konnten wir einen amüsanten Einblick in das Schulleben der DDR gewinnen. Auf sehr anschauliche Art und Weise wurden  Themen wie Pionierorganisation, Wahlverhalten in der DDR, Unterricht und Freizeitverhalten in Spielszenen dargeboten und waren so eine gute Diskussionsgrundlage.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Eltern, die für eine DDR-Ausstellung so manch interessantes  Exponat beigesteuert haben und bei INISEK – der Initiative Oberschule- für die Bereitstellung von EU-Fördergeldern.

Flüchtlingskinder an der Goethe-Schule

Wie in allen öffentlichen Schulen lernen auch bei uns Kinder aus fremden Ländern. Viele von ihnen sind geflüchtet und haben dabei traumatische Erfahrungen machen müssen.

Damit möglichst schnell wieder ein „normaler“ Alltag besteht, lernen die Kinder von Anfang an mit deutschen Kindern zusammen. Das ist natürlich nicht einfach und jeder benötigt seine Zeit, um sich an die andere Kultur, Sprache und  Schulorganisation zu gewöhnen.

Helfen sollen neben den Deutsch-Kursen auch die Arbeitsgemeinschaft „Miteinander“ (kreative, sportliche, spielerische Angebote) und die derzeit fünf ehrenamtlichen Begleiterinnen, die einzelne Kinder bzw. Kleingruppen beim Lesenlernen unterstützen, bei den Hausaufgaben helfen und Sprechanregungen bieten. An dieser Stelle: DANKE für das Einfühlungsvermögen und Engagement!

Mit kurzer Unterbrechung konnten wir Dank der Volkshochschule und des Landkreises seit dem Frühjahr auch wieder einen Sprachkurs für Mütter anbieten, bei dem gleichzeitig die jüngsten Familienmitglieder von zwei geflüchteten Lehrerinnen betreut werden. Auch hier:  DANKE!

Zuletzt genannt, aber von allergrößter Bedeutung: DANKE euch Mitschülern, die ihr fröhlich, geduldig, anspornend – einfach „menschlich“ seid!

B. Lachmann

Bewerbungstraining im Wannseeforum

bdew sponsert Bewerbungstraining der Schüler der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule

Auf Einladung des bdew – Bundesverband der Energiewirtschaft – durften wir, 10 Schüler der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule Eberswalde durch Vermittlung von unserem Lehrer Herr Jansen, während der Schulzeit an einem mehrtägigen „all inklusive“ Bewerbungstraining im wannseeFORUM in Berlin teilnehmen. 

Am Mittwoch war die Anreise, dann hatten wir Zeit uns in den selbst gesuchten Gruppen im Zimmer mit Wannseeblick einzurichten. Zunächst haben wir  Speed-Dating zum Kennenlernen gespielt. Gegen 18:30 gab es leckeres Abendessen vom Büfett.

Am Abend gab es nochmal eine Willkommens- und kennlernrunde, damit wir alle gut miteinander arbeiten können. Ab 22 Uhr mussten wir alle im Haus bleiben bevor ab 23:00 die  Nachtruhe offiziell begann.

Am Donnerstag begann unser zweiter Arbeitstag mit einem ausgiebigen Frühstück. Eine Stunde später begann unser gemeinsamer Start in den Tag im sogenannten Plenum. Dort haben wir uns alle nochmals bei kleinen Spielen kennengelernt und Erfahrungen ausgetauscht, so wurden wir auf Assessment-Auswahlverfahren in der großen Runde vorbereitet. Darauf erfolgte die Aufteilung in den Workshops.

Es gab für die drei Workshops verschiedene Auswahlmöglichkeiten wie Identität, Theater oder Fotogestaltung. In den kleinen Arbeitsgruppen haben wir uns als Team kennengelernt und die Arbeitsmaterialien für unsere interessanten Aufgaben wurden uns vorgestellt. Es wurde intensiv an den verschiedenen Themen gearbeitet, was durchaus anstrengend, aber auch sehr informativ war.

Beim gemeinsamen Mittagessen konnten wir uns erst mal stärken. Die anderen Gruppen haben uns schon mal erzählte, was sie Spannendes gemacht haben. Die Theatergruppe lernte zum Beispiel Texte nachzusprechen und aus Satzfetzen eigene Texte zu entwickeln. So kann man sich bei der Bewerbung gut präsentieren. Im Workshop Identität lernte man beispielhaft an einem Eisbären verschiedene Charaktereigenschaften von einer Persönlichkeit kennen. Die Fotogruppe lernte sich ins rechte Licht zu setzen.

Als wir fertig waren hatten wir Freizeit bis 14:30 Uhr, in der wir uns die Gegend und  das herrlich am Wannsee liegende Grundstück angeguckt haben.

Danach haben wir einen Energizer mit allen Teilnehmern zur Auflockerung gemacht und besprachen, wie bis jetzt die Workshops gelaufen sind und haben noch das ABC-Spiel gespielt. 14:45 bis 18.30 Uhr arbeiteten wir wieder in den Gruppen in den Workshops.

Als Zusatz wurden sogar von Profis echte Bewerbungsfotos von uns gemacht, so dass jeder nun ein professionelles Foto für die Bewerbungsmappe von sich hat. Dafür hatten wir ja auch unsere extra schicken Klamotten mitgebracht.

Nach dem tollen Abendessen lernten wir, wie man sich präsentiert. Wir hatten dort eine (Saft-)Bar und konnten Tischtennis spielen. Um 20 Uhr hatten wir eine Tanzschule, bei der alle mitmachen mussten. Hier wurden bei verschiedenen Tänzen Berührungsängste abgebaut. Um 23 Uhr war wieder die unvermeidliche Nachtruhe. Am nächsten Morgen gab es nach dem Frühstück das Plenum. Um 10 Uhr begann die Arbeit in den Workshops. Nach dem Mittag gab es wieder zwei Stunden Freizeit, um sich von den anstrengenden Arbeitsgruppen zu erholen. Der Energizer kam um 14.30. Da spielten wir wieder alle zusammen. 15 Minuten später arbeiteten wir wieder in den Workshops. Am Abend spielten wir Just Dance mit allen.

Am nächsten Tag mussten wir schon direkt nach dem kurzen Frühstück die Zimmer räumen, bevor wir um 10 Uhr die letzten Vorbereitungen für unsere Präsentation erarbeiten konnten.

Unsere in den Workshops erarbeiteten Präsentationen stellten wir dann vor dem Mittagessen vor, so dass alle von der Arbeit der anderen Schüler profitieren konnten.

Die Auswertung des ganzen Seminars im Plenum ergab, dass alle Teilnehmer positive Energie und wertvolle Anregungen für die Bewerbung mitnehmen konnten.

Allen Verantwortlichen an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank für das tolle Angebot zur intensiven Vorbereitung für unsere Bewerbung.

Ausflug mit unserem Naturwissenschaftskurs

In dem Fach Naturwissenschaften haben wir uns ein halbes Jahr mit dem Thema Wasser beschäftigt. Dazu haben wir am Ende einen Ausflug gemacht.

Am Montag den 26.06.2017 haben wir uns an unserer Schule nach der 2. großen Pause auf dem Hof getroffen. Unser Kurslehrer  Herr Jansen hat für uns einen kleinen Ausflug zum Wasserwerk Eberswalde geplant, damit wir als Abschluss des Halbjahresthemas „Wasser“ mal erfahren, wo unser Trinkwasser eigentlich herkommt.

Als erstes sind wir mit dem Bus nach Finow gefahren. Danach sind wir zum großen Wasserturm gelaufen, den wir uns von außen angeschaut haben. Dort haben wir eine kleine Pause gemacht, und  ein paar Bilder als Erinnerung an diesen Ausflug. 

Später sind wir zum Wasserwerk gelaufen, dann ist Jemand gekommen, der uns durch das Wasserwerk geführt hat.

Da hat uns Herr Boden mit offenen Armen empfangen. Zusammen gingen wir zu einer Pumpe. Da erklärte er uns wie es alles funktioniert, auch eine alte Zeichnung zeigte er uns aus dem  Jahr 1899. Das Wasser wird aus einem 100 m tiefen Schacht zu uns nach Hause gepumpt.

Herr Boden hat uns erklärt, dass der Schacht 100 Meter tief ist und dass das Regenwasser hier 60 Jahre braucht um in der Erde zu versickern. Die Wasserrohre liegen  1,50 m tief in der Erde, weil der Boden im Winter bis 1,20 m gefriert.

Dann ging es in die große Halle mit der riesigen Wasseraufbereitungsanlage. Eigentlich durfte man gar nicht rein in die Anlage, aber für uns wurde eine Ausnahme gemacht. Wir durften keine Fotos machen. Am Anfang war das jedoch ein fürchterlicher Geruch, doch wir gewöhnten uns daran. In der Halle waren viele große Wassertanks, darin ist Kies, der filtert das Eisenoxid, Mangan und das Ammonium  aus dem Wasser.

Als wir einen Raum weitergingen, das war der Maschinenraum, war der Ausflug leider fast zu Ende.  Hier standen die Pumpen zur Wasserverteilung für Finow und Eberswalde.

Dann haben wir draußen im Sonnenschein zwischen alten Pumpen Pause gemacht. Wir trafen uns an den Bänken, wo wir herzlich von Herr Boden verabschiedet wurden.

Vielen Dank an Herr Jansen, der uns diesen Ausflug zur Verfügung stellte.

Vielen Dank an Herr Rud-Wolga, der als Begleitperson mit kam.

Vielen Dank an Herr Boden von den Wasserwerken, der unserem verrückten Kurs eine Führung gestattet hat.

Ich weiß jetzt wo das Wasser herkommt und wie es über lange Rohre zu mir nachhause gelangt.

DP

Jahrgang 7 rockt die Turnhalle!

Kurz vor den Ferien hatten wir das „Rockmobil“ zu Gast, die mit Schülern der 7.Klassen einen Vormittag geprobt haben.

Bass ,Gitarre, Schlagzeug und Gesang wurden einzeln geübt und am Ende zu einer klangvollen Performance zusammen geführt.

Die Schüler waren voll dabei und wurden mit dem Applaus ihrer Mitschüler belohnt.

Natürlich hatten wir auch einen Hintergedanken bei der Aktion – ob da wohl eine neue Schulband entstehen kann??

Die Instrumente liegen noch im Winterschlaf und warten darauf,wach geküsst zu werden.

Also, Jungs und Mädchen, haut in die Tasten und bringt Musik in die Schule!

 

 

Tag des Sports im Fitolino

Am 16.6.17 hatte die 4B das Glück, zum Tag des Sports ins Fit&Fun wandern zu dürfen. Bei sehr wechselhaftem Wetter  Es erwarteten uns viele verschiedene Stationen, an denen wir uns sportlich betätigen konnten. Zu Beginn bekam jeder einen Laufzettel, auf dem 15 Stempel zu ergattern waren. Erst dann war der Eintritt frei fürs Fitolino. Motiviert ging es los. Da gab es Stationen mit Kampfsport, Fußball, Handball, Schießen, Sumo Ringen, Tischtennis, Tennis, Curling, Golf, Boccia, Darts, Basketball, Zielwerfen, Bungie Running, Volleyball, eine Hüpfburg und noch Vieles mehr. In Gruppen aufgeteilt versuchten wir, so viele Stationen wie möglich zu absolvieren, um noch genug Zeit für die Belohnung (Toben im Fitolino) zu haben. Das war gar nicht so einfach, da viele Stationen sehr gut besucht waren und wir entsprechend warten mussten. Aber schließlich haben alle ihr Pensum geschafft und nach einer ausgelassenen Toberunde ging es gegen Mittag zurück in die Schule. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Eltern Frau Mücke, Frau Juhász und  Herrn Pommerening, die uns begleitet haben und uns diesen schönen Vormittag ermöglichten.

Jahrgang 9 im Landtag Brandenburg

Auch in diesem Jahr war der Jahrgang 9 wieder zu Besuch im Landtag Brandenburg. Jede der neunten Klassen fuhr mit ihrer Klassenleiterin und ihrem PB Lehrer nach Potsdam, um den Ort unter die Lupe zu nehmen, wo die Politik und die Gesetze für das Land Brandenburg gemacht werden. Auf dem Plan stand sowohl eine Besichtigung des neuen Stadtschlosses, das seit einigen Jahren Sitz des Parlamentes ist, als auch Politik selber zu erleben.

Ob nun mit einem Rollenspiel über die Gesetzgebung, einer Gruppen – und Partnerarbeit über die Funktion und Arbeitsweise des Landtages oder mit dem Inselspiel (Die Klasse war auf einer einsamen Insel gestrandet und hatte die Aufgabe mit Hilfe von Regeln (Gesetzen) das Leben und Überleben auf der Insel zu organisieren.), hier war zu erleben wie Politik funktioniert.

Für alle Schüler war es eine neue und interessante Erfahrung.

 

Ausgezeichnet !!!

Die Auszeichnung „Unternehmen mit hervorragender Berufsorientierung“ durften am Dienstag (13.06.2017) zwei Unternehmer entgegen nehmen, die seit vielen Jahren sehr eng mit unserer Schule zusammenarbeiten: Matthias Bohn und Sven Schönbrodt.Weil ihre Idee, Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen ein Ringpraktikum anzubieten, bei dem sie nicht nur einen, sondern gleich drei Unternehmen kennenlernen dürfen, etwas Einzigartiges ist, schlug WAT-Lehrerin Frau Schulz beide Unternehmen für diese begehrte Auszeichnung vor. Das Ringpraktikum findet seit 3 Jahren an unserer Schule statt. Gleichzeitig möchten wir als Schule auf diese Weise auch DANKE sagen für viele Jahre Unterstützung. Die Auszeichnungsveranstaltung wird jährlich von der IHK und HWK ausgerichtet.

Reise in die Vergangenheit – unser Ausflug nach Potsdam

Im Sachkundeunterricht wird in Klasse 4 unter anderem unsere Landeshauptstadt Potsdam behandelt. Was liegt da näher, als direkt vor Ort diese schöne Stadt zu erleben? Gesagt, getan. Am 11.5.17 war es soweit. Um 6:30 Uhr, also lange vor dem Aufstehen, trafen sich die Klassen 4c und 4B vor der Schule, um sich gemeinsam mit Frau Mengel, Frau Lenk, Frau Schulz und Frau Weinholtz auf den Weg zu machen. Nach etwa 2-stündiger Fahrt mit dem Bus kamen wir am Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte an, wo wir herzlich begrüßt wurden. In zwei Gruppen aufgeteilt besuchten wir das dortige Museum bzw. führten eine Stadtrallye durch. Herr Woche führte uns auf interessante Weise durch die Geschichte Brandenburgs von den ersten slawischen Siedlungen angefangen bis hin zu Friedrich dem Großen. Wir erfuhren viel über die damalige Lebensweise der Menschen. Zum Schluss wurde in jeder Klasse ein König „gekrönt“. Es gibt jetzt also 2 Majestäten in unseren Reihen: König Leon I aus der 4B und König Till I in der 4c. Ihre Klassenkameraden, jetzt Untertanen, hielten dabei allesamt den riesigen purpurnen Mantel.
Für die Stadtrallye teilten sich unsere Klassen jeweils in 2 Gruppen. Die gewählten Leiter entschieden sich für eine Tour und los ging es. Hier waren jetzt Orientierungssinn und Kartenlesekünste gefragt. Im Laufe einer reichlichen Stunde sollten wir die nähere Umgebung erkunden und dabei insgesamt 10 Aufgaben zur Geschichte Potsdams lösen. Es war gar nicht so einfach, alle Kinder der Gruppen bei der Lösungsfindung einzubeziehen. Aber schließlich waren alle Aufgaben geschafft und warten nun auf Auswertung im Unterricht.
Nun hatten wir uns aber redlich eine Stärkung verdient. Dazu lud uns eine Kartoffelbäuerin zum zünftigen Mittagessen ein. Es gab Pellkartoffeln und Kräuterquark, dazu ein Glas Apfelschorle. Das Gericht erinnerte daran, dass einst Friedrich der Große die Kartoffel nach Brandenburg gebracht hatte. Wem eine Portion nicht reichte, durfte sich einen Nachschlag holen. Dieses Angebot nutzten viele, denn es war wirklich ein leckeres Essen.
Nach dem Essen ging es Richtung Schloss Sanssouci in die Neuen Kammern, die Gästezimmer des Königs. Dort empfing uns eine nette Frau, die uns viele interessante Dinge über das Gemäuer erzählte. Drinnen waren wir vom Prunk der Räume überwältigt. Wir erfuhren zum Beispiel, wieviel Zeit es gekostet hatte, die Wände und Fußböden mit wertvollen Gesteinen auszukleiden. Schließlich gab es noch keine Maschinen, alles wurde per Hand gefertigt. Nach einer kurzweiligen Stunde hatten wir noch Zeit, ein bisschen den schönen Garten zu genießen.  Die Sonne schien und wärmte schön, perfekt für den Aufenthalt im Garten.
Schließlich war die Zeit auch schon wieder herum. Voll mit Eindrücken ging es gegen 14:00 Uhr wieder Richtung Heimat. Wir finden, das war ein schöner Tag.

S. Schulz