Wenn “ Kein Netz!“ plötzlich doch ein Netz ist….

…dann haben Schüler ein “ analoges Facebook“ gefunden oder eben ein Netz voller Erinnerungen an früher. Früher heisst in unserem Fall aus der Zeit der DDR.

Marlon und Vanessa nutzten die gefundenen Dinge , um in die Geschichte einzutauchen und gleichzeitig ein Referat zu schreiben mit dem Titel:

“ Als das Brötchen noch 5 Pfennige kostete oder Fluch und Segen DDR“

So fing unser Programm zur Präsentation unserer Projektergebnisse der 10. Klassen  an.

Die Schüler unterhielten ihr zahlreiches Publikum mit Szenen einer Mathestunde und dem brandneuen Rechenschieber, der Gabi auch endlich zum Matheass werden lassen sollte oder mit einer Gruppenratssitzung, in der für bessere Ergebnisse der Altstoffsammlung plädiert wurde.

Auch „SERO“ war ein Thema und in Zeiten des Klimawandels durchaus etwas, das man von der DDR lernen konnte.

Musikalisch erinnerten die Schüler an die Pudhys mit einem Seitenhieb an ihre Lehrer “ Alt wie ein Baum“ und dem Sonderzug nach Pankow an die DDR.

Auch Erna und Hilde erzählten aus ihrem reichen Erfahrungsschatz und fragten sich, ob früher alles besser war. Wie ??? Sie kennen Erna und Hilde nicht!! Dann gehören sie zu denen , die einen wunderbaren Abend der 10. Klassen verpasst haben.

Zum Abschluss zeigten uns die Schüler die Geschichte der Mauer ohne Worte aber nicht weniger eindrucksvoll.

Ein wenig Gänsehaut brachte dann das Finale mit “ Wind of Change“ und einem Lichtermeer und den Worten…“ Take me to the magic of the moment..

Und das haben unsere Schüler geschafft, einen magischen Moment geschaffen, der allen sicher lange in Erinnerung bleibt.

Danke dafür an euch, liebe Zehntklässler!!!

Mit allen Sinnen die Welt entdecken – und wenn einer fehlt?

Am letzten Tag vor den Herbstferien erlebten wir, die Klasse 4M, einen besonderen Tag. Auf Initiative von Toms  Mutti machten wir uns auf den Weg ins Werner-Forßmann-Krankenhaus, um anlässlich der „Woche des Sehens“ zu erfahren, wie es ist, wenn man nichts sehen kann. In Vorbereitung für diesen Tag fertigten wir ein Wandbild an, auf das jeder von uns seine Hand mit Fühlmaterialien beklebt aufgebracht hatte. Dieses wurde später den Mitarbeitern der Augenklinik überreicht, die es nun in ihrem Aufenthaltsraum für Patienten aufgehängt haben. Aber von vorn: Nach unserer Ankunft und einer herzlichen Begrüßung wurden wir in den Besprechungsraum der Augenklinik gebracht. Dort erwartete uns Frau Petra Oertel, die uns vom schnellsten blinden Marathonläufer, Henry Wanyoike aus Kenia, erzählte. (Er war im letzten Jahr Gast an unserer Schule.) Es war interessant zu hören, wie er trotz seiner Blindheit über Nacht nicht aufgab und seine Ziele hartnäckig verfolgte. Dies wurde uns auch als Lebensmotto nahe gebracht: Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst.

Nach dem Vortrag lernten wir, wie man sich richtig erblindeten Menschen gegenüber verhält. Man muss immer daran denken, dass ihnen der Sinn des Sehens fehlt, was für uns selbstverständlich ist. Damit wir das auch richtig begreifen konnten, bekamen wir alle Augenbinden, um erst einmal das Frühstücken ohne Sehvermögen auszuprobieren. Anschließend durften wir blindengerechte Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, Memory, Domino, Fangeball und anderes ausprobieren. Das war gar nicht so einfach, wenn man nur hören und fühlen kann! Außerdem versuchten wir, mit einem Blindenstock umzugehen und uns führen zu lassen. Auch da muss man sich sehr konzentrieren und Vertrauen zu seinem Partner haben.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war die Mittagszeit heran. Aber auch diesbezüglich war für uns vorgesorgt. Nach einer Stippvisite in der Großküche des Krankenhauses inklusive der Begehung des Kühlraumes (Mann, war das kalt da drin!) bekamen wir ein Mittagessen ganz nach unserem Geschmack: Nuggets und Pommes. Das ließen wir uns munden, um anschließend einen weiteren Höhepunkt zu erleben – den Aufstieg zum Hubschrauberlandeplatz. Von dort konnten wir sogar unsere Schule sehen! Nach einem Klassenfoto und vorsichtigen Blicken nach unten ging es zu unserer letzten Aktion: Wir sollten erfahren, wie Blinde lesen und schreiben. Wir wissen alle, dass es eine Blindenschrift gibt, aber nun waren wir selbst in der Rolle, diese Schrift zu spüren/lesen und selbst zu benutzen. Dazu bekamen wir das Braille-Alphabet (so heißt die Schrift), eine Schreibtafel, Papier und einen „Stift“, der aussah, wie eine riesige Nadel. Das Papier spannten wir in die Tafel und wollten sogleich loslegen. Aber halt! Wir hatten nicht bedacht, dass wir Vertiefungen in das Blatt drücken würden, die Schrift aber erhaben ist. Also hieß es, die Worte von links nach rechts, von hinten beginnend und spiegelverkehrt zu „schreiben“, damit sie dann, wenn das Blatt umgedreht wird, richtig zu lesen sind! Was für eine Leistung, die die Blinden erbringen müssen. Sie müssen nicht nur ihre Schriftzeichen kennen, sondern auch noch wissen, wir sie gespiegelt aussehen. Und in der Rechtschreibung müssen sie auch ziemlich bewandert sein, wenn sie die Wörter von hinten nach vorn schreiben. Welch Sehender kann das schon? (Zum Glück gibt es auch für Blinde Schreibmaschinen, auf denen man vorwärts schreiben kann.)

Ganz zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Augenklinik selbst, wo wir einen vorsichtigen Blick in den OP wagen durften, verschiedene Ärzte und Schwestern trafen und unser vorbereitetes Ständchen zum Besten geben konnten (Darauf hatten wir schon den ganzen Tag gewartet.) Auch unser am Anfang erwähntes Mitbringsel überreichten wir voller Stolz und alle freuten sich darüber.

Nach einem Blick auf die Uhr – oje, die Zeit war schon überum – machten wir uns schleunigst auf den Weg zurück zur Schule. Hoffentlich nahm uns keiner die verspätete Rückkehr übel. Wir verbrachten einen tollen Tag und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Eltern und Großeltern, die uns begleitet haben, und vor allem bei Frau Dahms-Dowidat, die uns diesen tollen Tag beschert hat.

Im Namen der Klasse 4M

S. Schulz

Checkpoint Charlie, ein Platz voller Geschichte

Am 1.10. 2019 fuhren die 10.Klassen nach Berlin, um sich einige der Orte anzusehen, die mit der deutschen Teilung eng verbunden sind.

Begonnen haben wir unsere Exkursion am Checkpoint Charlie, eben dem Ort, der 1989 für viele DDR Bürger der erste Weg inden „Westen“ war.

Im dortigen Mauermuseum staunten die Schüler nicht schlecht, mit wieviel Mut und Einfallsreichtum Fluchten aus der damaligen DDR durchgeführt wurden. Wir sahen umgebaute Autos, Fluggeräte, Tauchausrüstungen und hörten von Menschen, die am Tunnelbau zwischen Ost und Westberlin beteiligt waren.

Einer von ihnen war Herr Thurow, der uns sehr anschaulich von vielen Fluchtversuchen berichtete.

Danach ging es in die Friedrichstraße zum „Tränenpalast“. Warum der Ort diesen Namen trägt, erkundeten die Schüler selbständig.

Mit vielen Eindrücken ging es nachhause.Am nächsten Tag tauschten wir unsere Erlebnisse aus und setzten unsere Ausstellungsvorbereitungen fort.

Nicht vergessen, am  7.11. 2019 zeigen wir unsere Ergebnisse.

Auch diese Exkursion wurde im Rahmen eines INISEK Projektes mit EU Fördergeldern unterstützt.

 

Vorsicht…“Der Führerschein mit 16″ kommt!!!

……na ja, zumindest, wenn es nach unseren Schülern geht.

Sie waren nämlich im Brandenburger Landtag und haben geübt, wie man Gesetze auf den Weg bringt. In einem Planspiel, das von Studenten der Politikwissenschaften angeleitet wurde, mussten sie sich im Dschungel von Fraktionen, Ausschüssen, Lesungen und Diskussionen zurecht finden.

Gar nicht so einfach, seine Meinung bis in die letzte Sitzung durch zu bringen!! Da ging es von Zugeständnissen wie einer besonderen Überprüfung der Jugendlichen, über die Kennzeichnung der Fahrzeuge bis hin zum speziellen Fahrzeug, das nur eine bestimmte PS Zahl haben soll und nicht den Neid der anderen Jugendlichen hervorrufen sollte.

Ja, Politik ist kein einfaches Geschäft, das haben unsere Schüler erfahren. Sie einigten sich letztenendes  auf die Einführung des Führerscheins mit 16!!

Aber keine Panik….die Schüler waren auch enttäuscht, dass es manchmal bis zu 2 Jahre dauern kann, ehe so ein Gesetz verabschiedet werden kann.

Na dann, weiterhin unfallfreie Fahrt!

Lesen ist toll!

  1. Tag der Kinder- und Jugendliteratur – wir waren dabei!

Am 25.9.2019 gab es anlässlich des 31. Tages der Kinder- und Jugendliteratur an unserer Schule 2 Höhepunkte:

Am Vormittag besuchte uns die Autorin Frau Britta Nonnast aus Potsdam, um Kindern der 1. bis 3. Klassen in zwei Veranstaltungen eine Auswahl ihrer Kinderbücher vorzustellen. Dazu wurden im Vorfeld aus den verschiedenen Klassen leseinteressierte Kinder ausgewählt, die ihren Gast in der Schulbibliothek empfingen. Gespannt hörten sie der Autorin zu. Leider konnten sie das Ende der Geschichten nicht erfahren, aber Frau Nonnast hat ihre Bücher als Geschenk für die Schulbibliothek dagelassen, damit jeder, der möchte, seine Neugier auf den Ausgang der Abenteuer stillen kann. Möglicherweise bekommen wir ja noch mehr Bücher durch den Verlag der Autorin zugestellt. Darauf freuen wir uns natürlich. Am Ende der Veranstaltung überreichte Oliver aus der 3. Klasse Frau Nonnast mit lieben und dankenden Worten einen Blumenstrauß, über den sie sich sehr freute.

Der 2. Höhepunkt fand am Nachmittag statt. Vielleicht kann sich der eine oder andere Leser der Homepage oder des letzten Jahrbuchs an die Geschichte von Sajad, damals Klasse 6, mit dem Titel „Meine Reise ins Leben“ erinnern. Diese hat er im Rahmen des letzten Wettbewerbs um den Nachwuchsautorenpreis „Bernadette“ verfasst. Nun bekam Sajad eine Einladung zur Siegerehrung im Paul-Wunderlich-Haus. Dort gab es ein kleines musikalisches Rahmenprogramm und neben den Siegerpreisen für die beste Nachwuchsautorin und Autorin, die ihre Siegertexte auch präsentierten, diverse Sonderpreise. Völlig überrascht nahm Sajad einen davon für seine Geschichte, die die Jury sehr beeindruckt hatte, entgegen. Er darf sich über einen Büchergutschein, eine Urkunde vom Landkreis, einen Blumenstrauß und ein Buch mit den Gewinnertexten der letzten Jahre/Jahrzehnte freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Nun gibt es in 2 Jahren den nächsten Wettbewerb. Und vielleicht finden sich an unserer Schule ein paar mehr Kinder, die ihr Schreibtalent entdecken und ausleben möchten. Es kann sich lohnen!

13.Eberswalder Stadtlauf

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule erfolgreich am Stadtlauf teil.. So konnten im 4,1 km Schülerlauf bei optimalem Wetter und sehr guter Organisation alle Jahrgänge in der Mannschaftswerung vordere Plätze belegen!

In der Klassenstufe 3 und 4 belegte das „Goethe 3/4 Team 2 „( Ansorg, Morad, Schröter, Dowidat ) den 1. Platz und das „Goethe 3/4 Team 1″( Ewald, Grothe, Katzschner, Puls) den 3. Platz.

Das „ Goethe 5/6 Team 2 “ ( Mahlendorf, Morad S., Nehls, Morad A., Barrey) erreichte den “ 2. Platz und das „Goethe 5/6 Team 1 “ ( Regling, Baier, Walther,  Faizi, Dadaeva) den 11. Platz.

Aber auch der Jahrgang 9/10 war erfolgreich!

So konnte das Team “ Mephisto“ ( Morad, Goitescu, Dadaev, Millhahn) den 3. Platz und das

Team “ Auerbach“ ( Dadaev, Gusewski, Suhrow, Starke ) den 10. Platz und

das Team „( k)ein Osterspaziergang “ ( Reinhold, Mischka, Badran, Geze) den 11. Platz belegen!

 

Herzlichen Glüchwunsch allen Teilnehmern und auf ein nächstes Mal beim 14. Eberswalder Stadtlauf!!!

 

DDR Geschichte auf der Spur!

Seit Beginn des Schuljahres beschäftigt sich der Jahrgang 10 intensiv mit dem Leben in der DDR, um 30 Jahre nach dem Mauerfall zu verstehen, warum noch immer von „Ossis“ und „Wessis“ gesprochen wird.

Wir versuchen der „Ostalgie“ auf die Spur zu kommen aber auch die Schattenseiten der DDR Diktatur aufzuzeigen. In diesem Zusammenhang waren die Schüler am 02.09.2019 in der Stasi Gedenkstätte in Hohenschönhausen. Sie wurden von Zeitzeugen durch die Gedenkstätte geführt und hörten, wie die DDR mit anders Denkenden umgegangen ist. Sie bekamen einen Eindruck von Verhörmethoden und Aufenthalten in Zellen. Gespräche ergaben, dass es für die Schüler ein erschreckender Rückblick in die Geschichte war. Er führte aber auch dazu, dass sie ein größeres Verständnis für all die Menschen haben, die heute noch versuchen, durch die Einsicht in Stasi Akten diesen Teil der Geschichte aufzuarbeiten.

Wir arbeiten derzeit weiter an dieser Thematik und werden auch noch das Mauermuseum und den Tränenpalst an der Friedrichstraße besuchen, um zu begreifen, was Menschen veranlasst hat, die DDR zu verlassen.

Am 7.11. werden wir unsere Ergebnisse präsentieren.

Unterstützung in diesem Projekt erhalten wir durch EU- und Landesmittel aus dem Projekt INISEK!

Waldjugendspiele 2019

Am 17.06. nahmen die drei 5. Klassen unserer Schule an den 1. Waldjugendspielen im neuen Eberswalder Schulwald teil. 
Gegen 9 Uhr begrüßten Danica Clerc (SDW Brandenburg) und Mattes Krüger (Stadtförster Eberswalde) die 70 Grundschulkinder. 
Es wurden die Spielregeln erläutert und jede Klasse in 2 Gruppen eingeteilt, diese blieben dann für alle 8 Stationen bestehen. 
Jede Gruppe bekam ein Klemmbrett mit einem Stationsplan. Ziel war es, bei jeder Station als Gruppe möglichst viele Punkte zu sammeln. 
Die Stationen wurden im 20-Minutentakt gewechselt, ein geblasenes Signalhorn gab jeweils das Zeichen dafür. 
Es gab die Station „Schätzen“, hier galt es von drei unterschiedlichen Bäumen die Wuchshöhe, den Stammumfang und das Alter der Bäume zu schätzen. 
An einer Station sollte ein Holzstapel möglichst schnell und ordentlich im Team umgestapelt werden. 
Es gab auch den, bei Kindern beliebten, Tierweitsprung mit Frosch, Maus, Feldhase und Rehbock. 
Auch ein Quiz zum Waldwissen musste im „grünen Klassenzimmer“ möglichst richtig beantwortet werden. 
Gemeinsam mit Waldarbeitern handtierten alle an der Station „Sägen“.
Jeder Gruppenteilnehmer sollte ein Scheit Holz sägen, wobei die Gesamtmasse der Gruppe bei 5kg liegen sollte. 
Beim Zielwerfen mit Kiefernzapfen wurden ebenfalls Punkte vergeben. 
Zwischendurch gab es für die Teilnehmer Pausen mit Getränken, Bänke und Decken luden zum Verweilen ein.
Gegen 12.30 Uhr war die Siegerehrung und Verabschiedung der Gruppen. 
Die Kinder der Klasse 5c von Frau Donath gewannen die diesjährigen Waldjugendspiele knapp vor der Klasse 5M und 5b. Ihr Preis, ein Tag im Wald mit dem Förster.
Es war für alle ein rundum gelungener Vormittag.

We are the Champions!!!

Hab ich es doch gewusst.….wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, kann man sich auf unsere Spitzenkräfte verlassen1

Am Freitag konnten wir die Gewinner des bundesweit ausgetragenen Wettbewerbs  „Big Challenge“ küren.

Und wieder ist es John Malengrio aus der Klasse 9a gelungen mit beeindruckenden Platzierungen zu glänzen.

Nicht nur , dass er unangefochten die Nummer 1 in seinem Jahrgang ist, er belegte Platz 5 im Land Brandenburg und hat sich bundesweit auf den 110. Platz gekämpft.

Dafür unseren HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Auch allen anderen Gweinnern unseren Glückwunsch und der Wunsch, dass ihr auch im nächsten Jahr mitmacht.

Deutsch-Polnischer Schüleraustausch

Vom 03. bis 07. Juni fand der lang vorbereitete und mit viel Anstrengung organisierte erste Teil einer Begegnung zwischen Schülern einer polnischen Schule und unserer Schule statt. 10 Kinder aus der Klasse 4M fuhren nach Szczecin und trafen sich mit 10 Schülern einer Grundschule und verlebten gemeinsam viele erlebnisreiche Stunden. Unsere polnischen Partner haben ein umfangreiches Programm vorbereitet, so dass „Langeweile“ / „nuda“ sowohl auf Deutsch als auch auf Polnisch ein Fremdwort blieb. Die Schüler fanden schnell Kontakt zueinander, trotz fehlender Sprachkenntnisse, die deutschen Kinder reisten mit Wörterbüchern an, die sie fleißig nutzten, die polnischen Schüler übten sich in den Kenntnissen der deutschen Sprache, die sie bereits seit der 2. Klasse lernen.

Noa aus der 4M schrieb folgendes zu dem Austausch:

Am Mittwoch waren wir in Misdroy. Um dort hin zu kommen, mussten wir eineinhalb Stunden mit dem Zug fahren. Als wir am Ostseestrand waren, spielten wir Ball im Wasser und sammelten Muscheln. Danach spendierten uns unsere Lehrer ein leckeres Schoko-Vanille-Softeis. Die Rückfahrt war sehr anstrengend, weil es sehr sehr heiß war. In Stettin durften wir am Abend in einem kleinen Springbrunnen spielen, das war sehr schön.

Vom 03. bis 07. Juni fand der lang vorbereitete und mit viel Anstrengung organisierte erste Teil einer Begegnung zwischen Schülern einer polnischen Schule und unserer Schule statt. 10 Kinder aus der Klasse 4M fuhren nach Szczecin und trafen sich mit 10 Schülern einer Grundschule und verlebten gemeinsam viele erlebnisreiche Stunden. Unsere polnischen Partner haben ein umfangreiches Programm vorbereitet, so dass „Langeweile“ / „nuda“ sowohl auf Deutsch als auch auf Polnisch ein Fremdwort blieb. Die Schüler fanden schnell Kontakt zueinander, trotz fehlender Sprachkenntnisse, die deutschen Kinder reisten mit Wörterbüchern an, die sie fleißig nutzten, die polnischen Schüler übten sich in den Kenntnissen der deutschen Sprache, die sie bereits seit der 2. Klasse lernen.

Sicher werden noch weitere Reiseberichte folgen, die Kinder haben alle viel zu erzählen und es wurden Adressen und Kontakte mit den polnischen Kindern ausgetauscht.

Diese Reise war erst der Beginn einer geplanten Schulpartnerschaft, bei welcher über ein Schuljahr auch gemeinsame Unterrichtsbesuche geplant sind und der Besuch der polnischen Kinder in Eberswalde.

Wir danken dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk für die großzüge Unterstützung, aber auch dem Förderverein der Johann- Wolfgang- von- Goethe- Schule für seine Mithilfe bei der Finanzierung der Partnerschaft.