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„Grün, grün, grün waren alle unsere Kleider“

Klimaschutzwoche an der Grundschule

 

Seit geraumer Zeit bewegen die Themen Klima- und Umweltschutz immer mehr Menschen. Nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung machen sich viele Kinder und Jugendliche Gedanken darüber, wie sie in ihrem Alltag einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des globalen Klimas leisten können. Um weiter für diese Themen zu sensibilisieren, Denkanstöße zu geben und Interesse zu wecken, fand in der vergangenen Woche vom 25. bis 29.11.19 eine kleine Klimaschutzwoche an unserer Grundschule statt. An den freiwilligen Angeboten, die alle außerhalb des regulären Unterrichts stattfanden, nahmen rund 80 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 teil.

Als Auftakt wurde am Montag in der Schulbibliothek während der Pausen eine Bücher- und Kleidertauschparty veranstaltet. Die auch sonst gut besuchte Bibliothek zog an diesem Tag noch mehr Gäste als gewöhnlich an und so verließen die Kinder den Raum am Ende nicht nur dem einen oder anderen „neuen“ Buch oder Kleidungsstück – sondern auch mit der Erkenntnis, dass Produkte nicht immer neu gekauft werden müssen und auch Gebrauchtes seinen Zweck erfüllt und Freude bereitet. Am Dienstag wurde es dann grün. Alle, denen Klima- und Umweltschutz eine Herzensangelegenheit ist, trugen an diesem Tag als symbolischen Akt ein grünes Kleidungsstück. Helferinnen und Helfer unterschiedlicher Klassen verteilten in der Pause zusätzlich grüne Schleifen, die sich innerhalb kürzester Zeit an der Kleidung vieler Schülerinnen und Schüler wiederfanden. Am Mittwochmorgen und -nachmittag wurde es dann erneut voll in der Schulbibliothek. Mehr als 60 Kinder fanden sich hier ein, um sich Kurzfilme über Klimawandel und Umweltprobleme anzusehen. Viele verließen den Raum nachdenklich und gleichzeitig motiviert. Diese Motivation zeigte sich auch noch an der hohen Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag. An diesem Tag wurde emsig gemalt, geschnippelt, geklebt und geschrieben und so entstanden viele schöne Plakate und Schilder, mit dem Ziel auch die nicht anwesenden Mitschüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und mit ins Boot zu holen. Am Freitag wurde dann alles im Schulhaus aufgehängt und angebracht. Selbst auf der Schultoilette wird man nun daran erinnert, Wasser und Papier zu sparen. Und damit uns auch noch der Letzte bemerkte, wurde zu guter Letzt der Schulhof verschönert. Mit Straßenmalkreide entstanden Kunstwerke, die auf die Notwendigkeit des Klima- und Umweltschutzes aufmerksam machten und zu nachdenken anregten.

Auch wenn die Klimaschutzwoche viel zu schnell vorbeiging – was bleibt, ist die Motivation vieler Schülerinnen und Schüler ihre Welt verantwortlich mitzugestalten. Dabei werden wir sie gerne weiterhin unterstützen.

Mit allen Sinnen die Welt entdecken – und wenn einer fehlt?

Am letzten Tag vor den Herbstferien erlebten wir, die Klasse 4M, einen besonderen Tag. Auf Initiative von Toms  Mutti machten wir uns auf den Weg ins Werner-Forßmann-Krankenhaus, um anlässlich der „Woche des Sehens“ zu erfahren, wie es ist, wenn man nichts sehen kann. In Vorbereitung für diesen Tag fertigten wir ein Wandbild an, auf das jeder von uns seine Hand mit Fühlmaterialien beklebt aufgebracht hatte. Dieses wurde später den Mitarbeitern der Augenklinik überreicht, die es nun in ihrem Aufenthaltsraum für Patienten aufgehängt haben. Aber von vorn: Nach unserer Ankunft und einer herzlichen Begrüßung wurden wir in den Besprechungsraum der Augenklinik gebracht. Dort erwartete uns Frau Petra Oertel, die uns vom schnellsten blinden Marathonläufer, Henry Wanyoike aus Kenia, erzählte. (Er war im letzten Jahr Gast an unserer Schule.) Es war interessant zu hören, wie er trotz seiner Blindheit über Nacht nicht aufgab und seine Ziele hartnäckig verfolgte. Dies wurde uns auch als Lebensmotto nahe gebracht: Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst.

Nach dem Vortrag lernten wir, wie man sich richtig erblindeten Menschen gegenüber verhält. Man muss immer daran denken, dass ihnen der Sinn des Sehens fehlt, was für uns selbstverständlich ist. Damit wir das auch richtig begreifen konnten, bekamen wir alle Augenbinden, um erst einmal das Frühstücken ohne Sehvermögen auszuprobieren. Anschließend durften wir blindengerechte Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, Memory, Domino, Fangeball und anderes ausprobieren. Das war gar nicht so einfach, wenn man nur hören und fühlen kann! Außerdem versuchten wir, mit einem Blindenstock umzugehen und uns führen zu lassen. Auch da muss man sich sehr konzentrieren und Vertrauen zu seinem Partner haben.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon war die Mittagszeit heran. Aber auch diesbezüglich war für uns vorgesorgt. Nach einer Stippvisite in der Großküche des Krankenhauses inklusive der Begehung des Kühlraumes (Mann, war das kalt da drin!) bekamen wir ein Mittagessen ganz nach unserem Geschmack: Nuggets und Pommes. Das ließen wir uns munden, um anschließend einen weiteren Höhepunkt zu erleben – den Aufstieg zum Hubschrauberlandeplatz. Von dort konnten wir sogar unsere Schule sehen! Nach einem Klassenfoto und vorsichtigen Blicken nach unten ging es zu unserer letzten Aktion: Wir sollten erfahren, wie Blinde lesen und schreiben. Wir wissen alle, dass es eine Blindenschrift gibt, aber nun waren wir selbst in der Rolle, diese Schrift zu spüren/lesen und selbst zu benutzen. Dazu bekamen wir das Braille-Alphabet (so heißt die Schrift), eine Schreibtafel, Papier und einen „Stift“, der aussah, wie eine riesige Nadel. Das Papier spannten wir in die Tafel und wollten sogleich loslegen. Aber halt! Wir hatten nicht bedacht, dass wir Vertiefungen in das Blatt drücken würden, die Schrift aber erhaben ist. Also hieß es, die Worte von links nach rechts, von hinten beginnend und spiegelverkehrt zu „schreiben“, damit sie dann, wenn das Blatt umgedreht wird, richtig zu lesen sind! Was für eine Leistung, die die Blinden erbringen müssen. Sie müssen nicht nur ihre Schriftzeichen kennen, sondern auch noch wissen, wir sie gespiegelt aussehen. Und in der Rechtschreibung müssen sie auch ziemlich bewandert sein, wenn sie die Wörter von hinten nach vorn schreiben. Welch Sehender kann das schon? (Zum Glück gibt es auch für Blinde Schreibmaschinen, auf denen man vorwärts schreiben kann.)

Ganz zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in die Augenklinik selbst, wo wir einen vorsichtigen Blick in den OP wagen durften, verschiedene Ärzte und Schwestern trafen und unser vorbereitetes Ständchen zum Besten geben konnten (Darauf hatten wir schon den ganzen Tag gewartet.) Auch unser am Anfang erwähntes Mitbringsel überreichten wir voller Stolz und alle freuten sich darüber.

Nach einem Blick auf die Uhr – oje, die Zeit war schon überum – machten wir uns schleunigst auf den Weg zurück zur Schule. Hoffentlich nahm uns keiner die verspätete Rückkehr übel. Wir verbrachten einen tollen Tag und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Eltern und Großeltern, die uns begleitet haben, und vor allem bei Frau Dahms-Dowidat, die uns diesen tollen Tag beschert hat.

Im Namen der Klasse 4M

S. Schulz

Lesen ist toll!

  1. Tag der Kinder- und Jugendliteratur – wir waren dabei!

Am 25.9.2019 gab es anlässlich des 31. Tages der Kinder- und Jugendliteratur an unserer Schule 2 Höhepunkte:

Am Vormittag besuchte uns die Autorin Frau Britta Nonnast aus Potsdam, um Kindern der 1. bis 3. Klassen in zwei Veranstaltungen eine Auswahl ihrer Kinderbücher vorzustellen. Dazu wurden im Vorfeld aus den verschiedenen Klassen leseinteressierte Kinder ausgewählt, die ihren Gast in der Schulbibliothek empfingen. Gespannt hörten sie der Autorin zu. Leider konnten sie das Ende der Geschichten nicht erfahren, aber Frau Nonnast hat ihre Bücher als Geschenk für die Schulbibliothek dagelassen, damit jeder, der möchte, seine Neugier auf den Ausgang der Abenteuer stillen kann. Möglicherweise bekommen wir ja noch mehr Bücher durch den Verlag der Autorin zugestellt. Darauf freuen wir uns natürlich. Am Ende der Veranstaltung überreichte Oliver aus der 3. Klasse Frau Nonnast mit lieben und dankenden Worten einen Blumenstrauß, über den sie sich sehr freute.

Der 2. Höhepunkt fand am Nachmittag statt. Vielleicht kann sich der eine oder andere Leser der Homepage oder des letzten Jahrbuchs an die Geschichte von Sajad, damals Klasse 6, mit dem Titel „Meine Reise ins Leben“ erinnern. Diese hat er im Rahmen des letzten Wettbewerbs um den Nachwuchsautorenpreis „Bernadette“ verfasst. Nun bekam Sajad eine Einladung zur Siegerehrung im Paul-Wunderlich-Haus. Dort gab es ein kleines musikalisches Rahmenprogramm und neben den Siegerpreisen für die beste Nachwuchsautorin und Autorin, die ihre Siegertexte auch präsentierten, diverse Sonderpreise. Völlig überrascht nahm Sajad einen davon für seine Geschichte, die die Jury sehr beeindruckt hatte, entgegen. Er darf sich über einen Büchergutschein, eine Urkunde vom Landkreis, einen Blumenstrauß und ein Buch mit den Gewinnertexten der letzten Jahre/Jahrzehnte freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Nun gibt es in 2 Jahren den nächsten Wettbewerb. Und vielleicht finden sich an unserer Schule ein paar mehr Kinder, die ihr Schreibtalent entdecken und ausleben möchten. Es kann sich lohnen!

Waldjugendspiele 2019

Am 17.06. nahmen die drei 5. Klassen unserer Schule an den 1. Waldjugendspielen im neuen Eberswalder Schulwald teil. 
Gegen 9 Uhr begrüßten Danica Clerc (SDW Brandenburg) und Mattes Krüger (Stadtförster Eberswalde) die 70 Grundschulkinder. 
Es wurden die Spielregeln erläutert und jede Klasse in 2 Gruppen eingeteilt, diese blieben dann für alle 8 Stationen bestehen. 
Jede Gruppe bekam ein Klemmbrett mit einem Stationsplan. Ziel war es, bei jeder Station als Gruppe möglichst viele Punkte zu sammeln. 
Die Stationen wurden im 20-Minutentakt gewechselt, ein geblasenes Signalhorn gab jeweils das Zeichen dafür. 
Es gab die Station „Schätzen“, hier galt es von drei unterschiedlichen Bäumen die Wuchshöhe, den Stammumfang und das Alter der Bäume zu schätzen. 
An einer Station sollte ein Holzstapel möglichst schnell und ordentlich im Team umgestapelt werden. 
Es gab auch den, bei Kindern beliebten, Tierweitsprung mit Frosch, Maus, Feldhase und Rehbock. 
Auch ein Quiz zum Waldwissen musste im „grünen Klassenzimmer“ möglichst richtig beantwortet werden. 
Gemeinsam mit Waldarbeitern handtierten alle an der Station „Sägen“.
Jeder Gruppenteilnehmer sollte ein Scheit Holz sägen, wobei die Gesamtmasse der Gruppe bei 5kg liegen sollte. 
Beim Zielwerfen mit Kiefernzapfen wurden ebenfalls Punkte vergeben. 
Zwischendurch gab es für die Teilnehmer Pausen mit Getränken, Bänke und Decken luden zum Verweilen ein.
Gegen 12.30 Uhr war die Siegerehrung und Verabschiedung der Gruppen. 
Die Kinder der Klasse 5c von Frau Donath gewannen die diesjährigen Waldjugendspiele knapp vor der Klasse 5M und 5b. Ihr Preis, ein Tag im Wald mit dem Förster.
Es war für alle ein rundum gelungener Vormittag.

Vergnügen auf Rügen

Was für ein „Vergnügen auf Rügen“ …….

…… eigentlich war die geographisch-biologische Exkursionsfahrt mit viel Arbeit verbunden. Küstenformen, Gesteinsarten, Umweltverschmutzung, Fossilien und, und, und. Frau Siewert und Frau Markowski haben uns ganz schön auf Trab gehalten. Täglich 9 Stunden Exkursion und abends noch die  Auswertung der Untersuchungsergebnisse. Trotzdem hatten wir – wie man sehen kann-so viel Spaß! „Wer hätte das gedacht“, staunt Marlon!!!

Revanche beim Rezitatorenwettbewerb

 

Am 15.5.19 fand in der schön geschmückten Aula der Grundschule Finow zum dritten Mal der Rezitatorenwettbewerb der Eberswalder Grundschulen statt. Natürlich war unsere Schule mit je einem Vertreter aus den 4., 5. und 6. Klassen dabei. Zusammen mit 10 Kindern aus der Bürgel-, Sellheim- und Finower Grundschule stellten sie sich der dreiköpfigen Jury, die bekannte Eberswalder Persönlichkeiten besetzten.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin der Schule, die auch die Leiterin des Schulchores ist, und der Organisatorin Frau Reinhardt ging es dann auch bald los. Motiviert durch die Worte, dass alle Teilnehmer bereits Gewinner und die Künstler des Tages seien, starteten die Drittklässler. Leider hatte unser Kandidat seine Teilnahme aus persönlichen Gründen abgesagt, so dass wir sein Gedicht nicht hören konnten. Die nächste Runde bestritten die Kinder aus den 4. Klassen. Unser Hugo trat gegen 3 Kontrahenten an und präsentierte „Die Made“ von Heinz Ehrhardt auf amüsante Weise. Aber die anderen waren auch nicht schlecht! In der dritten Runde trug Felina als Vertreter der 5. Klassen ihr Gedicht „Regen“ von Peter Maiwaldt vor. Auch sie bekam gehörigen Applaus. In der letzten Runde bekamen die Zuschauer, die reichlich erschienen waren, die Gedichte der 6. Klassen zu Gehör. Drei Teilnehmer waren vertreten, unter ihnen auch Özkan, der bereits im letzten Jahr teilgenommen hatte. Für ihn stand es fest, dass er nun siegen würde, nachdem er im Vorjahr trotz seines beeindruckenden Vortrages „nur“ Vierter wurde. Dieses Mal hatte er sich „John Maynard“ von Theodor Fontane vorgenommen. Voller Emotionen und mit Gänsehautfeeling trug er seine Ballade souverän vor und nahm die Zuschauer mit auf die Reise der Schwalbe aus der Ballade. Am Ende konnte man spüren, wie beeindruckt alle von diesem Vortrag waren.

Aber nun hieß es Warten, denn die Jury musste ihre Entscheidungen beraten. Inzwischen vertrieben der Finower Grundschulchor und Theaterkinder mit erfrischenden Liedern und einem Sketch die Zeit bis zur Siegerehrung. Ein Höhepunkt war noch der Auftritt der Vorjahressiegerin der Klassenstufe 4, die jetzt Schülerin des Humboldt-Gymnasiums ist, mit einem beeindruckenden selbst geschriebenen poetry slam.

Endlich war es soweit. Mit den Jüngsten beginnend wurden die Platzierungen verlesen. Jedes Kind bekam eine Urkunde und eine Wundertüte mit Gutscheinen für Bücher, das Baff oder das Fit & Fun. Unsere „Goethekinder“ schnitten dabei sehr gut ab: Hugo bekam den 4. Preis, Feline den 2. und Özkan? Hatte er es allen gezeigt? Natürlich! Er wurde für seinen Vortrag mit dem 1. Platz belohnt. Im Anschluss bekam er sogar noch einige Rückmeldungen von Zuschauern, dass seine Leistung wirklich beeindruckend war und manche sogar Tränen in den Augen hatten. Ein schöneres Lob kann man nicht bekommen.

Allen drei Teilnehmern unserer Schule gratulieren wir herzlich zu ihrem Erfolg und wir bewundern ihren Mut, sich bei solch einem Event zu präsentieren. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für den schönen Nachmittag an alle Beteiligten!

 

Ab in den Wald

Am 21.03.2019, dem internationalen Tag des Waldes wurde im Stadtteil Nordend der neue Schulwald Eberswalde eröffnet. Die Stadt Eberswalde ist als Waldstadt Partner des Schulwalds. 20 Kinder der Klassen 2B und 5M nahmen aus unserer Schule daran teil. 
Zur Enthüllung des Schulwaldschildes waren Bürgermeister Friedhelm Boginski, Projektkoordinatorin Aline Wenning von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Brandenburg e.V. und Stadtförster Mattes Krüger anwesend. 
In Verlauf des Vormittages konnten die teilnehmenden Kinder an zwei von insgesamt 4 Stationen im Wald aktiv sein. Es wurden aus Bausätzen Brutkästen zusammengeschraubt, denn Fledermäusen und Vögeln fehlen vielerorts Nistmöglichkeiten. Zuletzt suchten einige Kinder einen schönen Ort im Schulwald für die neuen Nistkästen.
Im neu eingerichteten „Grünen“ Klassenzimmer versuchten die Kinder so viel Holz von einem Stamm abzusägen, das genau 1000 Gramm wiegt. Der Umgang mit einer Sägen war nicht einfach, die Waldarbeiter der Stadtförsterei halfen den Kindern. Bei einer weiteren Station gingen die Teilnehmer in Kleingruppen auf Spurensuche im Schulwald. Es mussten Waldbilder gefunden und in eine Karte eingezeichnet werden Die Hinweise ergaben zusammen an Ende einen Lösungswort.
Kugelbahnen, nur aus Waldmaterialien, so hieß die vierte Station im Wald. Jede Bahn brauchte eine Brücke, einen Tunnel und Kurven. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Bei Schmalzstullen und warmen Würstchen versammelten sich alle zum Abschluss des erlebnisreichen Vormittages. 
Den Kindern hat es sehr gefallen, so macht Unterricht Spaß. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen im Schulwald Eberswalde.

A. Saremba

Reise in mystische Welten

… unser Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6

Wenn das Jahr zu Ende geht, steht ein wichtiges Ereignis ins Haus der Goethe-Schule – der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen. In diesem Jahr rief der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sogar zum 60. Mal dazu auf. Dieses Jahr war also ein Jubiläum sozusagen.

Schon zu Beginn des Schuljahres wurden unsere 6. Klassen dazu aufgerufen, ihre Lesebesten zu ermitteln. In Klassenwettbewerben oder anderen Formen stritten die Kinder um den Sieg, indem sie ihre Bücher vorstellten und Lesestellen präsentierten. Auch der Fremdtext durfte nicht fehlen, da dieser oft das Zünglein an der Waage ist und über die Platzierung entscheidet. Am 11.12.18 nun standen 6 Mädchen und Jungen aus allen drei 6. Klassen bereit, um um den Lesethron zu lesen. Das hatte die Jury zu entscheiden, die rechtzeitig eingeladen wurde. Gekommen waren Frau Raphael (für sie ist diese Veranstaltung schon Tradition), Frau K. Schmidt, Frau Popp (unsere Bibliothekarin) und Richard und Lana aus der 10. Klasse. Außerdem waren auch Schüler aus den 5. und 6. Klassen zum Zuhören erschienen. Leider haben die 4. Klassen aus verschiedenen Gründen die Vorleserunde verpasst.

Nun gab es 2 Stunden Vorlesevergnügen. Die 6 Klassenbesten lasen aus ihren Büchern vor und entführten uns in die Welt ihrer Bücher, die alle auf verschiedenste Weise fantastische und mystische Inhalte hatten. Alle hörten gebannt zu. Auch den Fremdtext meisterten die Sechs hervorragend. Sie hätten noch ewig lang weiterlesen können.

 Am Ende hatte die Jury die Qual der Wahl. Wer hat am meisten überzeugt? Während der Auswertung gaben die Zuhörer schon mal ihre Meinung zum Besten. Einige von ihnen wurden sogar neugierig auf das ein oder andere Buch der Leser und würden es gern selbst lesen. Da haben die Buchvorsteller doch ihr Ziel erreicht, oder? Schließlich gab die Jury die Siegerin bekannt: Alexandra aus der 6B hatte das Rennen gemacht und knapp die meisten Punkte erzielt. Sie durfte sich über die Schulsiegerurkunde des Börsenvereins und die Qualifizierung zum Kreiswettbewerb im Februar freuen.

Aber auch die anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus. Jeder bekam eine Urkunde aus der Hand der Deutschfachkonferenzleiterin Frau Schulz und nicht zuletzt durfte sich jeder ein Buch aussuchen, wovon Frau Puppe-Mahler extra für unseren Wettbewerb eine Auswahl gestiftet hatte. Vielen lieben Dank dafür an dieser Stelle.

Nun können sich schon die heutigen 5. Klassen in die Startlöcher begeben. Der nächste Vorlesewettbewerb kommt bestimmt!

 

Vorlesetag 2018

Eine Vorlesestunde der besonderen Art

Auch in diesem Jahr durften wir, die Schüler der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule, anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages am 16.11.18 wieder in den Genuss der Vorleserunden kommen, die liebevoll von Frau Puppe-Mahler gemeinsam mit der Sparkasse organisiert wurden. Dabei hatten wir, die Kinder der Klasse 6b, besonderes Glück. Unsere Klassenlehrerin informierte uns im Vorfeld über unsere Vorleserin, die außergewöhnlich mit Vor- und Zunamen in der Leseliste aufgeführt war. Das sagte uns erst einmal nichts. Als wir aber morgens um 8:00 Uhr in die Räume der Sparkasse kamen, erfuhren wir, dass wir von der Autorin selbst ihr Buch vorgestellt bekommen würden. Die junge Frau, die im Raum stand, rückte sofort in ein anderes Licht und wurde erst einmal mit kräftigem Applaus begrüßt. Nun waren wir doppelt gespannt. Die Autorin, Gina Mecke, erzählte uns zunächst, wie ihr Erstlingswerk „Federkleid“ entstanden und veröffentlicht wurde, bevor sie daraus vorlas. Wir waren sofort gefangen in der Geschichte und die Zeit verging viel zu schnell. Zum Glück durften wir ihr Buch mit in die Schule nehmen und können nun das Geschehen weiterverfolgen. Natürlich durfte eine Widmung der Autorin nicht fehlen, worum wir sie baten. Am Ende musste auch noch ein Klassenfoto her. Schließlich muss so ein besonderer Moment für die Ewigkeit festgehalten werden.

In der Schule angekommen, packten wir erst einmal die „Wundertüte“ aus, deren Inhalt von Frau Puppe-Mahler und der Sparkasse gesponsert wurde. Das obligatorische Schlüsselanhängertier nahmen wir begeistert entgegen (wir waren schon gespannt, was es dieses Jahr ist) und auch die anderen Aufmerksamkeiten waren heiß begehrt. Da nicht jede für alle reichten, musste sogar das Los entscheiden. Ein bisschen traurig sind wir nun, dass wir einen solchen Vorlesetag nicht mehr erleben dürfen, da wir ja im nächsten Jahr keine Grundschüler mehr sind.

Wir möchten uns auch im Namen unserer Schule an dieser Stelle ganz herzlich für die Vorbereitung und Durchführung dieses tollen Tages bei Frau Puppe-Mahler und den Verantwortlichen der Sparkasse bedanken.

Die Klasse 6B

DDR Epoche 2018

„Epoche DDR“ –  Unterricht an der Goethe-Schule Eberswalde bedeutete  für die Zehntklässler, dass sie in den Wochen vom 5.11.-16.11.2018 vieles über das Leben in der DDR  erfuhren.  So waren sie z.B. in Berlin und haben  sich das Stasigefängnis in Hohenschönhausen angesehen. Bei der Führung durch das Haus, bei der Besichtigung des kleinen Hofes für den Freigang und  den Verhörzellen bekamen sie einen  Eindruck von den Bedingungen, unter  denen die  Häftlinge  leben mussten. Wie sah der Alltag in der DDR aus? Antworten gaben Zeitzeugen, die aus ihrem Leben berichteten.            Aber auch die interaktive Ausstellung des  DDR Museums in Berlin und der Besuch des ASISI Berliner Mauer Panoramas, das Kennenlernen der Lebensstationen der DDR Bürger von der Geburt bis zum Tod im Deutschunterricht, das Kochen von typischen DDR Gerichten, das Lösen von Mathematik-DDR-Prüfungsaufgaben und eine Lerntheke im Fach Geschichte   gaben einen Einblick. In einer kleinen Ausstellung werden die Ergebnisse gezeigt werden.

Besonders gelungen war die Theater-Aufführung des Wahlpflichtbereiches „Darstellendes Spiel“. Die Schülerinnen zeigten in verschiedenen Szenen den Schultag in der DDR, die Altstoffsammlung und eine Gruppenratswahl. Gefördert und finanziell unterstützt wurden diese Epochenwochen von INISEK.  Vielen Dank dafür!

Frau Niezijewski